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Leuchtbake Sösmenhusen

Geogr. Lage: 53°53´27´´N, 9°7´18´´O    Standort: W-lich von Brunsbüttel     Errichtet: 1. Dezember 1895
    Gelöscht: 1975    Abgebrochen: 1976



1895 wurde in Sösmenhusen das Leuchtfeuer als Ersatz für Brunsbüttel-Zweidorf geschaffen.


1895

Beabsichtigte Errichtung einer Leuchtbake bei Soesmenhusen
[N.f.S. No. 1515 v. 22.6.1895]

   Nach einem Berichte des Kommandanten S.M.S. "Albatross" ist bei Soesmenhusen, östlich von Brunsbüttel, das Fundament zu einer Leuchtbake gelegt worden. Nach Fertigstellung der Bake wird von derselben ein Blinkfeuer in der Weise gezeigt werden, daß es

mit einem Blink die Oste-Bank,
mit zwei Blinken das südliche und
mit drei Blinken das nördliche Fahrwasser beleuchten wird.

   Nach Anzündung dieses Feuers wird das Feuer bei Brunsbüttel gelöscht werden.

Geographische Lage ... der Leuchtbake bei Soesmenhusen
[N.f.S. No. 2609 v. 2.11.1895 ]

Die Leuchtbake zu Sösmenhusen steht in: 53°53´27´´N, 9°7´18´´O.
Leuchtbaken-Feuer angezündet

Anzündung des Bakenfeuers
[N.f.S. No. 2871 v. 30.11.1895 ]; vgl. No. 1515/1895

   Nach Mittheilung der "Deputation für Handel und Schiffahrt" zu Hamburg wird am 1. Dezember d. J. auf einer bei Sösmenhusen errichteten viereckigen weißen Bake, 15 m über gewöhnlichem Hochwasser und 10 m über der Deichkrone, ein weißes festes und weißes Blitzfeuer 4. Ordnung angezündet werden, welches 12 Sm weit sichtbar ist. ...
Geogr. Lage: 53°53´27´´N-Br., 9°7´18,3´´O-Lg.
1899

Veränderte Richtung der Sektoren
[N.f.S. No. 2198 v. 12.8.1899]





   Nach Mittheilung der "Deputation für Handel und Schiffahrt" zu Hamburg wird mit Rücksicht auf die Ausdehnung der Oste-Bank in nördlicher Richtung das Einblitzfeuer des Leuchtfeuers von Sösmenhusen, welches die Oste-Bank bescheint, um den festen Sektor vergrößert, der bisher das nördlich dieser Bank liegende Fahrwasser bezeichnete.
   Von dem neu einzurichtenden Sektor, der das nördlich der Oste-Bank gelegene Fahrwasser jetzt bezeichnen soll, wird der südliche Schenkel an der neu ausgelegten rothen stumpfen Tonne Ostebank-Nord und der nördliche Schenkel bei der schwarzen spitzen Tonne no. 19 vorbeiführen.
   Nördlich dieses festen Sektors wird das Leuchtfeuer von Sösmenhusen, wie bisher, ein zweiblitziges sein.

"Die Elbe von Hamburg bis zur Nordsee", 1900

1909

Änderung des Feuers
[N.f.S. No. 773 v. 10.4.1909+ No. 2627]

   Infolge Veränderung des Fahrwassers N-lich von der Oste Bank ist seit dem 7. April 1909 der Festfeuersektor von Sösmenhusen, der dieses Fahrwasser bezeichnet, etwas nach N hin verschoben und verbreitert und gleichzeitig der Zweiblitzsektor dem Tonnenstrich der schwarzen, spitzen Tonnen Nr. 1 bis 4 genähert worden. Das Feuer bescheint jetzt einen Winkel von 25°. ...
   Lage: 53°53´27´´N-Br., 9°7´18´´O-Lg.
1913
Richtfeuerlinie wird eingerichtet, Leitfeuer Sösmenhusen wird Unterfeuer zum Oberfeuer Brunsbüttelkoog

Anzündung der Richtfeuer
Brunsbüttelkoog — Sösmenhusen
[NfS. Nr. 1872 v. 26.7.1913]

   Anfang August 1913 werden zur vorläufigen Bezeichnung des Fahrwassers oberhalb der Ostebank die Richtfeuer Brunsbüttelkoog — Sösmenhusen in Betrieb gesetzt.

   Sösmenhusen, östlich von Brunsbüttel

Geogr. Lage: 53°53´27´´N-Br. 9°7´18´´O-Lg. (Unterfeuer)
Kennung: F. Petrol.
Höhe des Feuers über Hochwasser: 15,5 m
Höhe des Turmes über Deichkrone: 10 m
Sichtweite: 5 Sm
Angaben: Weißer, vierseitiger Turm
Bemerkungen: Sichtbar elbabwärts, an Stelle des jetzigen Leuchtfeuers von Sösmenhusen.

   ⇒ Brunsbüttelkoog, 1130 m rw. 58,5° vom Unterfeuer. ...

Bemerkungen: Richtfeuer, führen in Linie in etwa rw. 58,5° S-lich von der Ostebank aus dem weißen Festfeuersektor von Balje in den weißen Festfeuersektor von Scheelenkuhlen.

Richtfeuer angezündet
[NfS. Nr. 2142 v. 23.8.1952]

   Die durch NfS. 13-1872 angekündigten Richtfeuer Sösmenhusen und Brunsbüttelkoog zur vorläufigen Bezeichnung der oberen Strecke des Fahrwassers der Elbe bei der Ostebank sind am 18. August 1913 in Betrieb genommen worden.
Lage des Sösmenhusen-Feuers: 53°53´27´´N 9°7´18´´O
1926

Änderung der Lichtquellen
[NfS. 4477 v. 9.10.1926]

   Voraussichtlich werden gegen Ende des Jahres 1926 die mit Petroleum-Glühlicht betriebenen Leuchtfeuer

... — Sösmenhusen auf ungf. 53°53´N 9°7´O ...

in elektrisch betriebene Feuer mit Flüssiggas-Glühlicht als Ersatzlichtquelle umgeändert werden.

Änderung der Lichtquellen verschoben
[NfS. 5912 v. 31.12.1926]

   Die Änderung der Lichtquellen ... wird voraussichtlich erst im März 1927 durchgeführt werden.
1927

Änderung der Lichtquellen
[NfS. 1731 v. 23.4.1927]







   Die angekündigte Umstellung der Leuchtfeuer ist vorgenommen worden. Die Feuer brennen probeweise mit der neuen Lichtquelle.

"Die Elbe von der Flutgrenze bis zur See" (Baubehörde Strom- und Hafenbau, Hamburg 1929)

1940

Tragweite herabgesetzt
[Kriegs-NfS. Nr. 52 v. 25.1.1940]

Angaben: Die Tragweite der Leuchtfeuer Balje, Sösmenhusen und Brunsbüttelkoog ist wie folgt herabgesetzt worden:

... b) Sösmenhusen (Lfv. 1940 IIIA 875) von 18,5 Sm auf 12,5 Sm. ...

1963

Kennung des Unterfeuers Sösmenhusen geändert
[NfS. Nr. 2408+3959 v. 21.9.1963]

Geogr. Lage: Ungf. 53°53,5´N 9°07,2´O
Neue Kennung: Ubr. & Blz. Grp.
Sektoren:

Sichtbar Ubr. von 51,0° bis 62,8°,
Blz. Grp.(2) von 62,8° bis 68,3´

1972

   Unterfeuer Sösmenhusen (B 1416)



Geogr. Lage: 53°53´N 9°07´O
Kennung: Ubr.-4s + Blz. (2)-8s
Höhe über Wasser: 16 m
Höhe über Deichkrone: 10 m
Tragweite: 13 (12) sm
Angaben: weißer, viereckiger Turm am Elbdeich W-lich der Schleusen des NOK.

Bemerkungen: Richtfeuerlinie 58,4°

1975
Leuchtfeuer Sösmenhusen gelöscht

Mit Inbetriebnahme der neuen Richtfeuerlinie Brunsbüttel wurde das Feuer gelöscht.

Soesmenhusen-Unterfeuer gelöscht
[NfS. No. 2899 v. 9.8.1975]



Richtfeuer gelöscht
[NfS. Nr. 3450 v. 20.9.1975]

Geogr. Lage: Ungf. 53°53,4´N 9°09,3´O
Angaben: Die Richtfeuer (Je Ubr. zwtl.) sind zu streichen.
1976
Leuchtfeuer Sösmenhusen beseitigt


Weitere Informatonen auf ⇒ Leuchtturm Soesmenhusen


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