Deutsche Küste > Elbe






Molen 3 und 4 der "Neuen Schleuse" Brunsbüttel

Geogr. Lage: 53°53´18´´N, 09°08´11´´O    Standort: Einfahrt Nord- Ostsee-Kanal (NOK), Vorhafen Große Schleuse    Errichtet: 1913




Die Mole 3, in Zusammenarbeit mit der Mole 4, bildet seit 1914 die elbseitige Begrenzung zur großen Schleuse des NOK in Brunsbüttel.


1913
Errichtung der Leuchtfeuer mit dem 1. Ausbau des Kaiser-Wilhelm-Kanals (KWK)

Der Leuchtturm wurde 1913 aus Stahlträgern erbaut.
Ausgestattet ist er heute mit einer Gürtellinse, Brennweite: 200 mm, und einer Glühlampe 230 V/ 100 W. Die Lichtstärke beträgt 2520 cd.
1946 wurde der Laternenraum erneuert und 1993 die Stahlträger.
1924

Anstrich geändert
[NfS-No. 3623 v.11.10.1924]

Der Leuchtturm auf der N-Mole der neuen Einfahrt hat einen weißen Anstrich mit zwei schwarzen Ringen,
derjenige auf der S-Mole einen schachbrettartigen Anstrich mit schwarzen und roten Feldern erhalten.
1948
Kaiser-Wilhelm-Kanal in Nord- Ostsee Kanal umbenannt
1950

   Brunsbüttelkooger Schleusen, Neue Mündung (Nr. 920), auf dem Kopfe der Nord-Mole des neuen Vorhafens.


Position: 53°53´N, 9°8´O
Kennung: 2 F. w. & r. senkr.
Höhe des Feuers über Hochwasser: 14,8 m + 12,7 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 12,3 + 10,2 m
Tragweite: w. 14,5; r. 10 sm
Angaben: Runder, weißer, steinerner Turm mit zwei schwarzen, waagerechten Streifen auf Betonunterbau und grauer, runder, eiserner Laterne.

Bemerkungen: Die F. r. schneiden landseitig elbaufwärts in der Richtung auf den Leuchtturm Scheelenkuhlen ab, elbabwärts in der Richtung der Buhnenköpfe des Brunsbütteler Deiches, w. nach dem Lande zu.



   Brunsbüttelkooger Schleusen, Neue Mündung (Nr. 922), auf dem Kopfe der Süd-Mole des neuen Vorhafens.


Kennung: 2 F. gn. senkr.
Höhe des Feuers über Hochwasser: 14,8 m + 12,7 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 12,3 m
Tragweite: 8,5 sm
Angaben: Runder, steinerner, schwarz-rot gewürfelter Turm auf Betonunterbau, mit grauer, runder, eiserner Laterne.

Bemerkungen: Die F. gn. schneiden landseitig elbaufwärts in der Richtung des Kopfes der Buhne, welche oberhalb der Einfahrt zum Bütteler Kanal liegt, elbabwärts in der Richtung der Turmes der N-Mole, ab.

Bei Nebel oder unsichtigem Wetter:
Signale mit Membransender: Einzelton 3s, Pause 7s, Wiederkehr 10s.
Signale werden nur gegeben, wenn mit Lotsen besetzte Schiffe in den neuen Vorhafen einlaufen.


1953

Anstrich geändert
[NfS. Nr. 2429 + Nr. 2911 v. 15.8.1953]


a)   Mole 3

Geogr. Lage: Ungf. 53°53,3´N, 9°08,2´O, auf dem Kopfe der S-Mole des neuen Vorhafens.
Beschreibung: Weißer, runder, steinerner Turm auf Betonunterbau mit grüner Galerie, grüner Laterne und weißem Dach.


b)   Mole 4

Geogr. Lage: Ungf. 53°53,3´N, 9°07,2´O, Neue Mündung, auf dem Kopfe der N-Mole des Vorhafens.
Beschreibung: Weißer, runder, steinerner Turm auf Betonunterbau mit roter Galerie, roter Laterne und weißem Dach.

1970
Wegen Einsturzgefahr des Molenkopfes der 4. Mole wurde der alte Feuerträger durch ein Ersatzfeuer ersetzt

Feuer auf der N-Mole gelöscht
[N.f.S. Nr. 3184 v. 15.8.1970.1970]

Geogr. Lage: Ungf. 53°53,3´N, 9°07,6´O, auf dem Kopfe der Mole IV.
Angaben: Das Feuer ist zu streichen; der Molenkopf wird angestrahlt.

Feuer auf der N-Mole werden angezündet
[N.f.S. Nr. 3927 v. 10.10.1970] Frühere N.f.S.: 70-3184



Geogr. Lage: Ungf. 53°53,3´N, 9°07,6´O, Neue Mündung, auf dem Kopfe der Mole IV.
Karteneintragung: 2 F. w/r. skr.
Feuerhöhe über Wasser: Weiß 15, rot 13 m.
Feuerträger: 12 m hohes, weißes Dreibein mit rotem Band.
Angaben: Der Molenkopf wird nicht mehr angestrahlt.

1972

   Brunsbüttel Schleusen, Neue Mündung, N-Mole, Kopf (B 1438).

Position: 53°53´N, 9°08´O
Kennung: 2 F. w. & r. senkr.
Höhe des Feuers über Hochwasser: 15 m + 13 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 12 m
Tragweite: 14/10 (12) sm
Angaben: Weißes Dreibein mit rotem Band; Mole IV


   Brunsbüttel Schleusen, Neue Mündung, S-Mole, Kopf (B 1436).

Position: 53°53´N, 9°08´O
Kennung: 2 F. gn. senkr.
Höhe des Feuers über Hochwasser: 15 m + 13 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 12 m
Tragweite: 8 sm
Angaben: Weißer Turm, mit schwarzem Band unterhalb der unteren Galerie, grüne Laterne, schwarzes Dach (Mole III)

Bei Nebel oder unsichtigem Wetter: N-S. (1)-10s Membransender
Nur, wenn mit Lotsen besetzte Schiffe in den neuen Vorhafen einlaufen.

1974
Bauarbeiten an der Mole IV beendet

Bauarbeiten an der Mole IV beendet
[N.f.S. Nr. 480 v. 2.2.1974] Frühere N.f.S.: 73-3067 (T)

1977
Neuer Feuerträger auf Mole 4 errichtet




Der Leuchtturm wurde 1977 aus Glasfaser-Kunststoff erbaut.
Ausgestattet ist er heute mit einer Gürtellinse, Brennweite: 185 mm, und einer Glühlampe 230 V/ 100 W. Die Lichtstärke beträgt 2520 cd.
1992

Der Kopf der Mole 3 wurde am 28.01.1992 morgens gegen 6.30 Uhr von dem griechischen Frachter PALLAS gerammt. Der Molenkopf wurde so schwer beschädigt, daß man zunächst bei einer Sturmflut einen Einsturz befürchtete.

Mole 3 beseitigt
[NfS. 22/92 v. 29.5.1992 (WSA Brunsbüttel 7/92)]

Mole 3 beseitigt; Ersatzfeuerträger dicht NO-lich, ohne feste Sektorengrenze.
1993

Nebelsignal ztws. außer Betrieb
[NfS. 46/T) v. 19.11.1993 (WSA Brunsbüttel 5/93)]



Nach der Grundinstandsetzung des Molenkopfes und des Feuerträgers steht der schwarz-weiße Molenturm seit 1993 auf einem neuen Stahlbeton-Molenkopf.
2003



Brunsbüttel, Neuer Vorhafen, Mole 3 (B 1436)

Position: 53°53´N, 9°8´E
Kennung: 2 F. G. vert. 7 Sm; Horn (1) 10s
Höhe über Wasser: 13 m
Höhe über Erdboden: 14 m
Angaben: Weißer Turm mit schwarzem Dach und schwarzem Band mit der Aufschrift "3", Molenkopf angestrahlt.



Brunsbüttel, Neuer Vorhafen, Mole 4(B 1438)

Position: 53°53´N, 9°8´E
Kennung: 2 F. WR. vert.
Höhe über Wasser: 13 m
Höhe über Erdboden: 13 m
Angaben: Weißer Turm mit rotem Dach und rotem Band mit der Aufschrift "4", Molenkopf angestrahlt.




2009
Am 26.02.2009 Havarie an Mole 4




Am 26. Februar, gegen zwei Uhr, rammte der 192 Meter lange zypriotische Bulkcarrier “Weser Stahl” die Mole 4, welche dabei schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde.
2015
Kollision an Mole 3 am 12.5.2015

Ausfall Molenfeuer 3
[WSA Brunsbüttel v. 13.05.2015]


Auf Grund einer Kollision muss das Molenfeuer 3 in Brunsbüttel ab sofort außer Betrieb genommen werden.
Das Molenfeuer 3 wird in Kürze durch eine Tonne ersetzt.




Ausschnitte aus der "Brunsbütteler Zeitung"

2016
Ersatzfeuer der Mole 3 wird versetzt



Mole 3- Zufahrt Schleusenanlage Brunsbüttel
[WSA Brunsbüttel v. 02.12.2016]






   Im Zuge des Neubaus einer fünften Schleusenkammer wird das Leuchtfeuer der Mole 3, Zufahrt zur Schleusenanlage Brunsbüttel (Neuer Vorhafen), umgesetzt. Dazu ist ein Dalben ca. 25 m südwestlich des jetzigen Leuchtfeuers gerammt worden. Wenn die Wetterlage es erlaubt wird das Leuchtfeuer von Mole 3 auf den Dalben umgesetzt. Zur Absicherung der Baustelle ist eine Kardinaltonne ausgelegt (Position 53°53,23N 009°08,04E).

Der Schifffahrt stehen während dieser Zeit folgende Schleusen zu Verfügung: Große Südschleuse und Kleine Südschleuse.
Die Große Nordschleuse steht bis voraussichtlich 16.12.2016 nur eingeschränkt zur Verfügung, d.h. es kann nur die Seitenmauer der Schleuse belegt werden.

Setzen des Dalbens für das Ersatzleuchtfeuer Mole 3
- Zufahrtsbereich Große Schleuse elbseitiger Vorhafen

< < zurück