Deutsche Küste > Ostsee > Fehmarnbelt






Grundriss vom Feuerschiff FEHMARNBELT (1905) (Architektur-Museum, TU Berlin, Inv.-Nr. BZ-I 19,039)

Feuerschiff-Station: "FEHMARNBELT"

Erst-Position: 54°34´24´´N-Br. 11°6´30´´O-Lg.     Lage: Fehmarnbelt     Station eingerichtet: 21.03.1902    Station aufgehoben: 31.03.1984




1902

Feuerschiff beabsichtigt
[NfS. Nr. 447 v. 8.3.1902]

   Nach einer Bekanntmachung des Regierungs-Präsidenten in Schleswig vom 1. März d. J. wird beabsichtigt, in nächster Zeit im Fehmarn-Belt ein Feuerschiff auszulegen.


Nähere Angaben
[NfS. Nr. 513 v. 22.3.1902]

   Der Regierungs-Präsident in Schleswig hat unter dem 12. März d. J. bekannt gemacht, daß das Feuerschiff "Fehmarnbelt" voraussichtlich zwischen dem 18. und 24. März d. J. auf seiner Station N-lich der Insel Fehmarn ausgelegt werden wird.
      Geogr. Lage: 54°34´24´´N-Br. 11°6´30´´O-Lg.
   Der Rumpf des Feuerschiffes ist roth; auf beiden Seiten trägt es die weiße Aufschrift "Fehmarnbelt".    Von den drei Pfahlmasten des Schiffes trägt der Großmast ein Kugeltoppzeichen, der Fock- und Besahnsmast haben je ein mit der Spitze nach oben gerichtetes Toppzeichen in Form eines abgestumpften Kegels.
   Am Großmast 14 m und am Fockmast 11 m über Wasser brennt je ein festes weißes Feuer, das über den ganzen Horizont bei mittlerer Sichtigkeit der Luft 8 Sm weit sichtbar ist. Außerdem brennt am Fockstag die gewöhnliche Ankerlaterne.
Bei starkem Seegange werden die beiden Leuchtfeuer nur auf 11 bezw. 8 m Höhe über Wasser geheißt.
   Bei Nebel und unsichtigem Wetter werden Nebelsignale mit einer Sirene abgegeben und zwar alle 60sek ein Ton von 5sek Dauer. Bei Störungen im Betriebe der Sirene wird jede Minute mit der Glocke geläutet und, falls Nebelsignale anderer Schiffe zu hören sind, werden von Zeit zu Zeit Kanonenschüsse abgefeuert.
   Muß das Schiff seine Station verlassen, so wird am Großmast eine blaue Flagge, die in der Mitte ein weißes Quadrat hat, geheißt; bei Nacht werden die beiden Feuer nicht angezündet und bei Nebel keine Signale mit der Sirene abgegeben.
   Das Feuerschiff liegt mit 200 m Kette vor einem Anker, ändert also je nach Wind und Stromrichtung etwas seine Lage.

Station Fehmarnbelt am 21.03.1902 eingerichtet

Feuerschiff "Fehmarnbelt" ausgelegt
[NfS. Nr. 613 v. 29. März 1902]




   Nach telegraphischer Mittheilung des Küstenbezirksamtes in Kiel vom 22. März d. J. ist das Feuerschiff "Fehmarnbelt" auf seiner Station ausgelegt worden. Die genaue Lage folgt später.

"Mecklenburger Bucht", Reichs-Marine-Amt, Berlin 1904



Berichtigte Angaben
[NfS. Nr. 620 v. 5. April 1902] vgl. No. 513+613/1902

   Der Regierungs-Präsident in Schleswig hat unter dem 24. März d. J. bekannt gemacht, daß das Feuerschiff "Fehmarnbelt" abweichend von den früheren Angaben am Großmaste ein mit der Spitze nach oben gerichtetes Toppzeichen in Form eines abgestumpften Kegels, am Fock- und Besahnmast je ein Kugeltoppzeichen führt.
   Da die Lage des Schiffes örtlich noch nicht genau hat bestimmt werden können, sollten aus O-lichen Richtungen ansteuernde Schiffe das Feuerschiff zunächst nicht N-licher als rw. 295° (N65°W) peilen.
1904

Fs zeitweilig eingezogen
[NfS. Nr. 2389+2611 v. 24.12.1904]

   Die Wasserbauinspektion in Flensburg hat am bekannt gemacht, daß das Feuerschiff "Fehmarnbelt" am 15. Dezember d.J. eingezogen worden ist. Der Stationsort wird durch eine schwarz und rote Tonne bezeichnet.
Der Tag der Wiederauslegung wird vorher bekannt gemacht werden.

Veränderungen beabsichtigt
[NfS. Nr. 2666 v. 31.12.1904+220/1905(Bericht.)]

   Die Wasserbauinspektion in Flensburg hat am 21. Dezember d.J. bekannt gemacht, daß bei der Wiederbesetzung der Station des Feuerschiffes "Fehmarnbelt" ein neues Feuerschiff ausgelegt werden wird, welches ein anderes Feuer und ein anderes Nebelsignal erhält, wie das bisher ausliegende Feuerschiff besaß. ...
   Das neue Feuerschiff ist 41,0 m lang, 7,4 m breit, hat zwei Masten und zwischen den Masten einen turmartigen Aufbau von etwa 0,9 m Durchmesser, welcher die Laterne von 2 m Durchmesser trägt. Das Schiff ist rot angestrichen und erhält auf beiden Seiten die weiße Aufschrift "Fehmarnbelt". Die Lichtquelle des Feuers ist ein Fettgas-Glühlicht, das durch Scheinwerferlinsen verstärkt wird. Die Höhe des Firstes der Laterne über dem Wasserspiegel beträgt 17,5 m.
Die geographische Lage des Feuerschiffes bleibt unverändert.
   Das Fahrzeug wird ein weißes Blitzfeuer mit Einzelblitzen von 0,3sek Dauer, Wiederkehr 4sek, zeigen. Die Höhe des Feuers über der Wasserfläche beträgt 10 m, die Sichtweite 13 Sm, die Lichtstärke des Blitzes 32 000 Hefnerkerzen, die mittlere Tragweite 23 Sm.    Bei nebligem oder unsichtigem Wetter werden Nebelsignalemit einem durch Preßluft oder durch Dampf angetriebenen Pieters´schen Nebelhorn gegeben, und zwar Einzeltöne von 4,5sekDauer, Folge 20sek. Die Höhe der Schallquelle beträgt ungefähr 4 m über der Wasserfläche.
   Der Tag der Auslegung des neuen Feuerschiffes wird noch bekannt gegeben.
1905
Neues Feuerschiff "Fehmarnbelt" auf Station ausgelegt

Fs wieder ausgelegt
[NfS. Nr. 2666 v. 31.12.1904+220/1905(Bericht.)]

   Am 4. März d.J. ist das neue Feuerschiff "Fehmarnbelt" auf seiner Station wieder ausgelegt worden.
Das neue Feuerschiff ist 41,0 m lang, 7,4 m breit, hat zwei Masten und zwischen den Masten einen turmartigen Aufbau von etwa 0,9 m Durchmesser, welcher die Laterne von 2 m Durchmesser trägt. Das Schiff ist rot angestrichen und erhält auf beiden Seiten die weiße Aufschrift "Fehmarnbelt". Die Lichtquelle des Feuers ist ein Fettgas-Glühlicht, das durch Scheinwerferlinsen verstärkt wird. Die Höhe des Firstes der Laterne über dem Wasserspiegel beträgt 17,5 m.
   Das Fahrzeug zeigt ein weißes Blitzfeuer mit Einzelblitzen von 0,3sek Dauer, Wiederkehr 4sek. Die Höhe des Feuers über der Wasserfläche beträgt 10 m, die Sichtweite 13 Sm, die Lichtstärke des Blitzes 32 000 Hefnerkerzen, die mittlere Tragweite 23 Sm.    Bei nebligem oder unsichtigem Wetter werden Nebelsignale mit einem durch Preßluft oder durch Dampf angetriebenen Pieters´schen Nebelhorn gegeben, und zwar Einzeltöne von 4,5sekDauer, Folge 20sek. Die Höhe der Schallquelle beträgt ungefähr 4 m über der Wasserfläche.
   Geogr. Lage des Feuerschiffes: 54°35´45´´N-Br. 11°9´6´´O-Lg.


Feuer-Versuche bei Nebel
[NfS. Nr. 724 v. 15.4.1905]

   In der Zeit vom 20. April bis zum 1. Juni d.J. wird zu Versuchszwecken das Feuer des "Fehmarnbelt"-Feuerschiffes beim Eintritt von Nebel auch bei Tage angezündet werden und so lange brennen, als Nebelsignale gegeben werden. ...

Ankerlicht
[NfS. Nr. 1205 v. 17.6.1905]

   Vom Abend des 1. August d.J. ab wird das Feuerschiff "Fehmarnbelt" außer dem Leuchtfeuer noch ein Ankerlicht am Fockstag 8 m über der Wasserfläche führen.
1906

Tagsignal verändert
[NfS.No. 1030 v. 12.5.1906]

   Als einheitliches Tagsignal für vertriebene oder nicht auf Station aber auch in See befindliche deutsche Feuerschiffe wird von diesen künftig eine schwarze oder dunkle Flagge größeren Formats gezeigt werden.
Das bisher hierzu benutzte internationale Signal QE wird nicht mehr gezeigt.
Das für diesen Fall vorgeschriebene Abnehmen der Bälle aus den Toppen der Masten bleibt bestehen, wenn es ausführbar ist.

Signal für Vertreiben
NfS. Nr. 1475 v. 7. Juli 1906

   Das Feuerschiff "Fehmarnbelt" wird in Zukunft, wenn es von seiner Station vertreibt und so lande es sich in See außerhalb seiner Station befindet, bei Tage eine dunkle Flagge am Fockmast setzen und nachts das Feuer nicht anzünden.
Die bisher benutzte blaue Flagge mit weißem Viereck wird nicht mehr gezeigt. Nebelsignale werden in diesem Falle nicht gegeben.
Geogr. Lage: 54°35´45´´N-Br., 11°9´6´´O-Lg.
1908

Lage des Feuerschiffes
[Kommando S.M.S. Möwe 11. Juli 1908]




   Das Feuerschiff "Fehmarnbelt" liegt auf:

54°36´2´´N-Br., 11°9´23´´O-Lg.
1913

"Fehmarnbelt" (Nr. 874), Feuerschiff auf 27 m Wassertiefe N-lich von der Insel Fehmarn (*

Position: 54°36´N 11°9´O
Kennung: Blz. (Fettgas-Glühlicht)
Höhe des Feuers über Mittelwasser: 16 m
Höhe des Laternenfirst: 17,5 m

Angaben: Rotes, zweimastiges (Pfahlmasten) Schiff mit weißer Aufschrift "Fehmarnbelt" an beiden Seiten. Zwischen den Masten ein turmartiger Aufbau von etwa 0,9 m Durchmesser mit Laterne.
Am Heck die Dienstflagge für preußische Staatsfahrzeuge.

Bemerkungen: Ankerlaterne.

   Bei Nebel oder unsichtigem Wetter:
Signale mit einem durch Preßluft oder durch Dampf angetriebenen Pietersschen Nebelhorn:
Einzelton 4,5s, Pause 15,5s, Wiederkehr 20s.
Wenn das Nebelhorn nicht in Betrieb gesetzt werden kann, wird mit der Schiffsglocke 5s lang mit 30s Pause darauf geläutet.
Außerdem Signale mit Unterwasserglocke:
Gruppe von 9 Schlägen, Pause zwischen den Schlägen 2,5s, lange Pause 25s, Wiederkehr 45s.
   Vorsicht beim Navigieren nach den Nebelsignalen ist geboten, da die Nebelsignale des Feuerschiffes "Fehmarnbelt" gleichzeitig mit denen des Leuchtturms Marienleuchte und der Ruttgaarden-Riff-Heultonne gehört werden können.
Bei Eisgang eingezogen; die Station wird dann durch eine schwarz-rote stumpfe Tonne bezeichnet.

   Wenn vertrieben:
— bei Tage: am Fockmast eine schwarze oder dunkle Flagge;
— bei Nacht: kein Leuchtfeuer, nur das weiße Ankerlicht;
— bei Nebel nur die in der Seestraßenordnung vorgeschriebenen Glockensignale.
Schiffe mit gefährlichem Kurse werden durch Kanonenschüsse (Gruppen von 2 Schüssen in Pausen von 3m, Läuten mit Glocke und internationales Flaggensignal gewarnt.
Das Feuerschiff liegt ohne Muring vor 210 m Kette uns ist an beiden Seiten passierbar.
(*Feuerschiff "Reserve Sonderburg" ist ein Dampffeuerschiff, 46 m lang, 8 m breit, hat 2 Maste ohne Bälle und zwischen den Masten einen turmartigen Aufbau von etwa 1,0 m Durchmesser, der die Laterne etwa 2,0 m Durchmesser trägt.
Die Höhe des Firstes der Laterne über Wasser beträgt 17,5 m. Das Schiff ist rot gestrichen und trägt je nach der Station, die es einnimmt, die Aufschrift "Fehmarnbelt" oder "Kalkgrund".

1929
Leuchtfeuer elektrifiziert

Nebelsignale geändert
[NfS. Nr. 3515/28 + 1286/29 + 2045 v. 15.6.1929]

Geogr. Lage: Ungf. 54°36´N 11°9´O
Angaben: Das Stammfeuerschiff "Fehmarnbelt" liegt wieder aus. Das Das Feuerschiff wird bei Nebel und unsichtigem Wetter geben:

a) Luft-Nebelsignale (L.N.S.) mit elektrischem Membransender — Tonhöhe 525 — entsprechend dem Morsebuchstaben F.E. in 30sek Wiederkehr wie folgt:


Dauer 9,0s, Pause 21,0s, Wiederkehr 30s.

b) Wasser-Nebelsignale (W.N.S.) mit elektrischem Membransender — Tonhöhe 1050 — entsprechend dem Morsebuchstaben F.E. in 30sek Wiederkehr wie unter a) angegeben.
Über die Abgabe von Funk-Nebensignalen (F.N.S.) zur Richtungs- undAbstandsbestimmung erfolgt weitere Bekanntmachung.

   Das Feuer hat eine elektrische Lichtquelle erhalten. Die Lichtstärke des Feuers beträgt 290 000 H.K., die mittlere Tragweite 30 Sm, Sichtweite unverändert.

1930

   "Fehmarnbelt" (nr. 874), Feuerschiff auf 27 m Wassertiefe, N-lich von der Insel Fehmarn (*


Position: 54°36´N 11°9´O
Kennung: Blz. (El.)
Höhe des Feuers über Mittelwasser: 16 m
Höhe des Laternenfirst: 17,5 m
Sichtweite: 13 sm
Angaben:    Rotes, zweimastiges Schiff mit weißer Aufschrift "Fehmarnbelt" an beiden Seiten.
Im Vortopp ein schwarzer Ball.
Zwischen den gelben Pfahlmasten mit Stengen ein Feuerturm und mit Antenne.
Bemerkungen:Ankerlaterne.

   Bei Nebel oder unsichtigem Wetter:
a) Luft-Nebelsignale (L.N.S.) mit elektrischem Membransender
Tonhöhe 525, entsprechend den Morsebuchstaben F E (.. - . .),
Dauer des Signals 9s, Pause 21s, Wiederkehr 30s.
Wenn der Membransender nicht betriebsbereit ist, wird mit der Schiffsglocke 5s, lang mit 30s, Pause darauf geläutet.
Außerdem, sobald Nebelsignale von Schiffen gehört werden, einige Kanonenschüsse mit 5m Pause.

b) Wasser-Nebelsignale (W.N.S.) mit elektrischem Membransender
Tonhöhe 1050 entsprechend den Morsebuchstaben F E, wie Luft-Nebelsignal.

c) Funk-Nebelsignale (F.N.S.) und F.N.S. in Verbindung mit W.N.S. zur Richtungs- und Abstandsbestimmung, siehe Nautischer Funkdienst.

Bei Eisgefahr durch eine schwarz-rote stumpfe Tonne mit der weißen Aufschrift "Fehmarnbelt" ersetzt.
Das Schiff liegt ohne Muring vor 210 m Kette.
Keine Ortstonne.


(*Feuerschiff "Reserve Holtenau" ist ein rotes, zweimastiges Dampffeuerschiff mit Feuerturm zwischen den Masten.
Das Schiff trägt je nach der Station, die es einnimmt, die Aufschrift "Fehmarnbelt", "Flensburg" oder "Adlergrund"; im Vortopp einen schwarzen Ball.
1932
Seit dem 26. Juli 1932 war das Feuerschiff "Fehmarnbelt" jedem in Deutschland bekannt.
Grund war der Untergang des Segelschulschiffes "NIOBE" in unmittelbarer Nähe des Feuerschiffes.
1940

Fehmarnbelt-Feuerschiff ausgelegt
[Kriegs-NfS. Nr. 277 v. 4.7.1940]







Geogr. Lage: Ungf. 54°37´57´´N 8°29´10´´O
Angaben:Das Feuerschiff Fehmarnbelt ist auf der Friedenslage wieder ausgelegt worden.
1973

Radarantwortbake eingerichtet
[NfS. Nr. 2887 v. 18.8.1973]

Geogr. Lage: Ungf. 54°36´N 11°9´O
Karteneintragung: Füge hinzu: Racon
Angaben: Das Bakensignal ist ein langer Strich. Wiederkehr etwa 1 min., Reichweite etwa 8 sm, Frequenzbereich 9300 &#8212 9500 MHz.
1984

Feuerschiff Fehmarnbelt ztwl. verlegt
[NfS. Nr. 1145 v. 24.3.1984)]

Neue geogr. Lage: 54°35´54´´N 11°08´30´´E
Angaben: Das Feuerschiff Fehmarnbelt wurde bis zu seiner Auswechslung Ende März 1984 auf diese Position verlegt.
Feuerschiffstation Fehmarnbelt aufgehoben

Feuerschiff Fehmarnbelt eingezogen
[WSA Lübeck, 30.3.1984 (NfS. Nr. 830+1468 v. 7.4.1984)]

1. Großtonne
Geogr. Lage: 54°35´56´´N 11°8´58´´E
Karteneintragung: Rote Großtonne "Fehmarnbelt" mit Ubr. 4 s 16 sm N-S. RC Racon

2. Tonnen
Geogr. Lage: a) 54°35´52´´N 11°9´8´´E    b) 54°35´57´´N 11°8´46´´E
Karteneintragung: Jeweils gelbe Fasstonne
Angaben: Die Faßtonnen bezeichnen die beiden 170 m langen Verankerungen der Großtonne.

3. Feuerschiffbake
Geogr. Lage: ungf. 54°31,8´N 11°06,2´E
Angaben: Die Feuerschiffbake ist zu streichen.




   Damit wurde die letzte deutsche Feuerschiff-Station in der Ostsee aufgehoben.






Das letzte Feuerschiff wird heute vom

Förderverein "Feuerschiff für Lübeck e.V."

in Lübeck erhalten





Der alte Feuerturm der "Fehmarnbelt" steht heute im Freigelände des

Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven.








Feuerschiffsbake Fehmarn

    Position: 54°31,8´N 11°6,3´O    Standort: östlich von Westermarkelsdorf     Errichtet: 1902    Niedergelegt: 1984




1902
Mit der Auslegung des Feuerschiffes "FEHMARNBELT" im Jahre 1902 wurde zur Positionsbestimmung die Feuerschiffsbake errichtet.
1931

   Bake steht auf der N-Seite von Fehmarn, etwa 1,5 sm östlich vom Westermarkelsdorf-Leuchtturm, dient zur Kontrolle der Lage des Feuerschiffes "FEHMARNBELT"
1945

Die Lageposition des Feuerschiffes ergab sich aus der Peilung des höchsten Kirchturmes von Petersdorf in Linie mit der Feuerschiffsbake.
1984
Feuerschiff und Bake beseitigt

Feuerschiff Fehmarnbelt eingezogen
[WSA Lübeck, 30.3.1984 (NfS. Nr. 830+1468 v. 7.4.1984)]

1. Großtonne
Geogr. Lage: 54°35´56´´N 11°8´58´´E
Karteneintragung: Rote Großtonne Fehmarnbelt mit Ubr. 4 s 16 sm N-S. RC Racon

2. Tonnen
Geogr. Lage: a) 54°35´52´´N 11°9´8´´E    b) 54°35´57´´N 11°8´46´´E
Karteneintragung: Jeweils gelbe Fasstonne
Angaben: Die Faßtonnen bezeichnen die beiden 170 m langen Verankerungen der Großtonne.

3. Feuerschiffbake
Geogr. Lage: ungf. 54°31,8´N 11°06,2´E
Angaben: Die Feuerschiffbake ist zu streichen.

Damit wurde die letzte deutsche Feuerschiff-Station in der Ostsee aufgehoben.

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