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Hanskalb-Baake

Geogr. Lage: ~ 53°33´32´´N, 9°40´54´´O    Standort: W-Spitze der Elbinsel Hanskalbsand     Errichtet: 1861    Zerstört : 1875



Ausschnitt aus:"De Elbe van Hamburg tot den Mond."Hamburg 1856


1861
Hanskalbbake errichtet

Staatshaushalts-Abrechnung
der Freien und Hansestadt Hamburg 1861

1865

Ausschnitt aus:"Die Unterelbe" Blatt 1, Hamburg 1865

1875
Bake zerstört

Hanskalb-Sand-Bake zerstört
[NfS. No. 780 v. 11. Dezember 1875]

   Nach Mittheilung der "Deputation für Handel und Schiffahrt" zu Hamburg ist die Hanskalb-Sand-Bake im vergangenen Winter durch Eis zerstört ist und nicht wieder aufgerichtet werden wird, weil dieselbe durch die eingetretene Veränderung des Fahrwassers unnöthig geworden ist. ...

   Bis etwa 1959 war der Hanskalbsand seit Jahrhunderten hinsichtlich Größe (rund 700 Meter Länge) und Lage im Wesentlichen unverändert.
Er bildete das westliche Ende der unter dem Namen Schweinesand zusammengefassten Marschinseln und Untiefen, die sich bis Blankenese erstreckten.

"Die Elbe von Brunshausen bis Tinsdal", 1913

   Erste Aufspülungen erfolgten Anfang der 1960er Jahre. Bei der Elbvertiefung 1970 wurde der Hanskalbsand aus dem Aushub auf fast zwei Kilometer Länge vergrößert und bis zur Höhe von etwa 3,50 m über NN aufgespült. Seine dem Flutstrom ausgesetzte Westspitze wurde verbreitert und durch Verstärkung einer bereits seit 1924 vorhandenen Steinschüttung befestigt.
Über einen 3,3 Kilometer langen und 50–180 Meter breiten Spüldamm wurde er mit dem elbaufwärts gelegenen Neßsand und dem Schweinesand verbunden. Die entstandene Insel erhielt dadurch die Funktion eines Leitwerkes.

Quelle:openseamap


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