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Helgoland, Ostbake

Geogr. Lage: 54°11´N 07°54´O    Standort: Ansteuerung Helgoland, auf der Düne     Errichtet: 1899    Niedergelegt: 1966





Leuchtbaken auf der Düneninsel von Helgoland (J. Pintsch)

   Die auf der Düneninsel von Helgoland aufgestellten 3 Leuchtbaken bilden nach zwei Richtungen hin Leitfeuer und bestehen aus einem gemeinschaftlichen Oberfeuer und zwei unterschiedlichen Unterfeuern. Die Laternen sind welche mit einem Linsendurchmesser von 300 mm.
   Die Leuchtapparate der beiden Unterfeuer zeigen je einen Lichtsektor, der Apparat des Oberfeuers deren zwei. Die Laternen sind sämmtlich seitlich an den Bakengerüsten auf Consolen befestigt. Die Mittellinien je zweier Sektoren bilden eine Leitlinie. Um letztere auch am Tage festzulegen, sind auf den Gerüsten Körbe von Kugel- bezw. Kegelform angebracht, welche dem Schiffer übereinander erscheinen müssen, wenn er die richtige Richtung einhält.
Die Bakengerüste sind auf Schraubpfählen fundiert und besitzen Charniere, damit sie leicht umgelegt werden können.
   Das Licht der Sektoren wird durch Anwendung silberner Reflektoren verstärkt. Das Oberfeuer besitzt festes weisses Licht, die Unterfeuer Blicklicht von weisser bezw. rother Farbe.
Die Feuer werden mit Gas aus zwei gesondert liegenden und ebenfalls auf Schraubpfählen ruhenden Gaskesseln von je 1500 mm äußerem Durchmesser und 7000 mm Mantellänge gespeist. Die Kessel werden mit Gas unter einem Druck von 10 Atm gefüllt und sind mit den 3 Baken und mit 2 am Strand aufgestellten Füllständern, die zum Anschluss des Füllschlauches dienen, durch entsprechend angeordnete Rohrleitungen aus verzinntem Bleirohr verbunden.

1899

Abbruch der Richtungsbaken und Errichtung von Leuchtfeuerbaken auf der Düneninsel von Helgoland
[N.f.S. No. 1644-2 v. 17.6.1899]

   Nach Abbruch der hölzernen Richtungsbaken auf der Düneninsel von Helgoland sind als Hülfsmittel für das Einlaufen in die Häfen von Helgoland drei eiserne Leuchtfeuerbaken errichtet worden. Dieselben haben die Gestalt abgekürzter Pyramiden, auf denen die Laterne mit Galerie und darüber ein Toppzeichen an einer Stange sich befindet.
   Die östliche Leuchfeuerbake ist schwarz angestrichen, 9,7m über dem Erdboden hoch und mit einer schwarzen Kugel als Toppzeichen versehen. Auf dieser Bake brennt 14,5m über Hochwasser ein festes, weißes Feuer, welches innerhalb der rw. Peilungen 0° bis 34° (Nord bis N34°O) und 120° bis 136° (S60°O bis S44°O) 5sm weit sichtbar ist...

Berichtigung der Angaben über die Lage, Sichtweite und die Beleuchtungsgrenzen der Leuchtfeuer auf der Düneninsel von Helgoland
[N.f.S. No. 2195-2 v. 12.8.1899] siehe No. 1644/1899









   Nach Bericht des Kommandanten S.M. Vermessungsfahrzeug "Hyäne" vom 21. Juli d.J. sind die genauen geographischen Positionen der neuen Leuchtbaken auf der Düneninsel von Helgoland sowie die Sichtweiten und die seitlichen Begrenzungen der auf diesen Baken angebrachten Leuchtfeuer folgende:

Ostbake:

   Das weiße feste Feuer auf der Bake brennt 14,5m über Hochwasser und ist 6Sm in der Nordeinfahrt zwischen den Richtungen rw. 117° (SOzO5/8O) und 138° (SO1/4S) sowie in der Südeinfahrt zwischen den Richtungen 1° (N1/8O) und 39° (NO1/2N) sichtbar.

   Die Nord- und Ostbake decken sich in der Richtung rw. 127,5° (SO5/8O).
Die Deckpeilung der West- und Ostbake liegt in der Richtung rw. 20,5° (NzO7/8O).
Die Toppzeichen bzw. die Feuer der Baken müssen beim Ein- und Auslaufen genau senkrecht unter einander gehalten werden, um die Untiefen zu vermeiden.

1902

Ost-Bake erhöht
[N.f.S. No. 2322 v. 22.11. + No. 2504 v. 13.12.1902]

   Nach telegraphischer Mittheilung des Lootsenkommandos in Wilhelmshaven vom 11. Dezember d. J. ist das Feuer der O-Bake um 2 m erhöht, und das rothe Blinkfeuer der W-Bake durch ein weißes Blinkfeuer von der gleichen Charakteristik ersetzt worden.
1906

Feuer zeitweilig gelöscht
[N.f.S. No. 414 v. 24.2.1906] vgl. Nr. 8+166/1906

   Bei der Änderung des Feuers auf der N-Bake der Helgoland-Düne ist auch ein Versetzen der Laterne auf der O-Bake nötig.
Um jeden Irrtum auszuschließen, werden während der Ausführung der notwendigen Arbeiten im März d. J. außer dem bereits gelöschten N-Bakenfeuer noch die beiden anderen Bakenfeuer auf der Helgoland-Düne sowie das Bakenfeuer S-lich von der Marinemole auf dem Unterlande von Helgoland zeitweilig ausgelöscht werden.

Feuer teilweise in Betrieb
[N.f.S. No. 518 v. 17.3.1906]

   Nachdem die Laterne auf der O-Bake versetzt worden ist, sind die Feuer zur Bezeichnung der Einfahrt in den S-Hafen von Helgoland wieder in Betrieb genommen worden.
   Das Feuer auf der N-Bake ist noch nicht fertiggestellt.
1908

Versetzung der O- und W-Bake geplant
[N.f.S. No. 624 v. 21.3.1908]

A.   Die O- und die W-Bake sollen im April und Mai 1908 versetzt werden; dabei werden die Feuer auf der N-, O- und W-Bake Gasglühlicht erhalten und verstärkt werden.

Ost- und West-Bake versetzt
[N.f.S. No. 1411 v. 27.6.1908]

1a.   Die O- und die W-Bake sind versetzt worden. Es befindet sich jetzt:





die Ostbake auf: 54°11´1,6´´N-Br., 7°55´2,5´´O-Lg.

die Westbake auf: 54°10´58,3´´N-Br., 7°55´0,2´´O-Lg.

Die neue Deckpeilung beider Baken führt in Höhe des Hogsteans etwa 60 m O-lich von der früheren Deckpeilung.



1b.   Die Feuer auf den N-, O- und W-Baken sind am 23. Juni 1908 wieder angezündet und durch Einführung von Gasglühlicht erheblich verstärkt worden.
Die Feuerhöhe über H-Wss. beträgt bei der O-Bake 17,3 m, bei der W-Bake 11,2 m;
die Höhe der O-Bake (Unterkante des Toppkorbes) über dem Erdboden beträgt 13,1 m, die der W-Bake 12,3 m.

1c.   Die Feuer der O- und der W-Bake haben 13 bzw. 12 Sm Sichtweite,
die mt. Tragweiten betragen für das erstere 10, für das letztere und das Feuer der N-Bake 9 Sm.
1912

Änderung der Befeuerung
[NfS. Nr. 2521 v. 5.10.1912]

   Auf Grund der Vermessungen S.M.S. Hyäne sind Änderungen in der Betonnung bei Helgoland vorgenommen worden:
... Die Leuchtgrenzen der O- und W-Bakenfeuer auf der Düne sind jetzt wie folgt:

1. Das weiße Festfeuer auf der O-Bake nach der S-Einfahrt zu von rw. 359° über N bis rw. 48°.

2. Das weiße, unterbrochene Feuer auf der W-Bake nach der S-Einfahrt zu von rw. 359° über N bis rw. 35°.

   Auf der O-Bake ist in gleicher Höhe mit dem weißen Festfeuer ein weißes, unterbrochenes Feuer vorläufig probeweise in Betrieb genommen worden, das nach der O-Seite der Düne von rw. 195° über W bis rw. 330° leuchtet und Gruppen von zwei Unterbrechungen zeigt.
Die Tragweite dieses Feuers beträgt 10 Sm, die Sichtweite ist 13 Sm.
Lage des O-Bakenfeuers: 54°11´2´´N 7°55´3´´O.
1913

Geändertes O-Baken-Feuer in Betrieb
[NfS. Nr. 771 v. 5.4.1913] vgl. NfS. 2512/1912

   Das weiße, unterbrochene Feuer mit Gruppen von zwei Unterbrechungen auf der O-Bake der Düne bei Helgoland ist am 1. April 1913 endgültig in Betrieb genommen worden.
Lage: 54°11´2´´N, 7°55´3´´O
1914

Ost-Bake (Oberfeuer), (Nr. 2009)

Position: 54°11´2´´N, 7°55´3´´O
Kennung: F. & Ubr. Grp. (Gasglühlicht)
Feuerhöhe über Hochwasser: 17,3 m
Höhe des Turmes über Hochwasser: 13,1 m (Unterkante Toppkorb)
Sichtweite: 10 sm
Angaben: Schwarze, eiserne Leuchtbake mit einer schwarzen Kugel als Toppzeichen.
Bemerkungen: Unterstehen der Kaiserlichen Marine.

1921

Ostbakenfeuer
[N.f.S. Nr. 4430 v. 26.11.1921]

Der Neubau NW-lich von der Ostbake auf ungf. 54°11´N, 7° 55´O, der bisher den Sektor des Oberfeuers nach der Nordeinfahrt hin zwischen den Peilungen rw. 123°--125° verdeckte, ist abgetragen worden.

Feuer, Angabe

   Die Laternen der Leuchtbaken auf der Düne bei Helgoland (der N-Bake, O-Bake und W-Bake) auf ungf. 55°39,5´N, 7°55´O sollen in nächster Zeit für Speisung mit Blaugas eingerichtet werden. Während der Bauzeit muß mit Unregelmäßigkeiten im Betriebe gerechnet werden.
1924

Untiefe in dermEinfahrt in den Südhafen
[N.f.S. Nr. 2719 v. 2.8.1924]

   Bei der Neuvermessung der Gewässer um Helgoland ist auf 54°10´4´´N, 7°54´34´´O eine 1,8 m-Stelle festgestellt worden. Ein- und auslaufende Schiffe haben die W- und O-Bake auf der Düne genau in Deckpeilung zu halten.
1926

Feuer-Unregelmäßigkeit
[N.f.S. Nr. 296 v. 16.1.1926]

   Die Ostbake der Helgoland Düne auf ungf. 54°11´N, 7°55´O brennt nach der N-Einfahrt hin von rw. 122,5° bis rw. 144° und nach der S-Einfahrt hin von rw. 359° über N bis rw. 48° unregelmäßig. Die Richtigstellung wird bekanngegeben.

Unregelmäßigkeit beseitigt
[N.f.S. Nr. 312 v. 23.1.1926]

Die Ostbake der Helgoland Düne auf ungf. 54°11´N, 7°55´O zeigt nach der N- und S-Einfahrt wieder ordnungsgemäß ein F.

Blinkfeuer
[N.f.S. Nr. 1052 v. 6.3.1926]; Vgl. NfS. 26--312

   Die Ostbake der Helgoländer Düne auf ungf. 54°11´N, 7°55´O zeigt nach der N-Einfahrt hin von rw. 122,5° bis rw. 144° und nach der S-Einfahrt hin von rw. 359° über N bis rw. 48° vorübergehend ein Blinkfeuer. Die Richtigstellung wird bekannt gegeben.
1931

Hellrote eiserne Leuchtbake mit Kegel, Spitze unten

Erneuerung
[N.f.S. Nr. 4493 v. 12.12.1931]

Zeit der Ausführung: Ende Dezember 1931, ohne weitere Nachricht
Geogr. Lage: Ungf. 54°11´N, 7°55´O.
Angaben: Die baufällige eiserne Gitterbake des Leuchtfeuers wird durch einen schwarzen, hölzernen, um 1,0 m breiteren Gittermast ersetzt.
   Das Feuer auf der Ostbake brennt während des Umbaues weiter.
Bemerkung: In den Krtn. ist die Ansicht der Bake zu streichen.
1932

Befeuerung wird verändert
[N.f.S. Nr. 3486 v. 8.10.1932]

Angaben: Die N-Bake auf der Düne wird demnächst beseitigt. Infolgedessen wird die Befeuerung der Einfahrt auf der Binnenreede Nord, des Kabelfeldes zwischen Insel und Düne und der Reede östlich der Düne wie folgt geändert:

...
2. Ostbake. Leitfeuer wird gezündet.
Zeit der Ausführung: Ende November 1932; weitere Nachricht folgt
Angaben: An Stelle des Richtfeuers für die N-Einfahrt, das durch F. der Ostbake von rw. 116,5° bis rw. 135° gebildet wird, wird auf der Ostbake ein Leitfeuer angezündet.



   ... Die hohen Kosten der neuen, massiven Bakenunterbauten ließen die Frage auftauchen, ob die Zahl der Baken nicht vermindert werden konnte. Die Südeinfahrt kann wegen ihrer geringen Breite und der steil aufragenden Klippenränder nur mit einem Richtfeuer sicher befahren werden. Die Richtfeuerlinie Ostbake -- Westbake mußte deshalb bleiben. Die Nordeinfahrt ist dagegen breit genug, um auch nach einem Leitfeuer, also einem Einzelfeuer, angesteuert werden zu können. So wurde die Nordbake im Jahre 1932 endgültig aufgegeben und das Richtfeuer der Nordeinfahrt durch ein Leitfeuer auf der Ostbake ersetzt.

   Ebenfalls wegen der hohen Kosten des Massivbaues wurde gleichzeitig das abgängige eiserne Gitterwerk der Ostbake durch ein Gerüst aus getränktem Kiefernholz ersetzt, also durch einen billigen Behelfsbau, der nur den Zweck hatte, die Ausgabe für das endgültige Bauwerk bis zum letzten möglichen Zeitpunkt hinauszuschieben.


Leitfeuer angezündet
[N.f.S. Nr. 4435 v. 24.12.1932]

Angaben: An Stelle der Richtfeuer für die Nordeinfahrt, die durch das F. der Ostbake von rw. 122,5° bis rw. 144° und das Ubr. der Nordbake von rw. 116,5° bis rw. 135° gebildet werden, ist auf der Ostbake ein Leitfeuer wie folgt angezündet worden:
Karteneintrag: F.w. & r. & gn.
Kennung: Festfeuer mit weißem, rotem und grünen Sektor.
Lichtquelle: Flüssiggas
Feuerhöhe über Wasser: 17,9 m
Sichtweite: Weiß 12, grün 9,5 und rot 10,5 Sm.
...

1936

   Der Zustand der Ostseite der Düne verschlechterte sich immer mehr und machte es schon im Jahre 1935 ratsam, mit dem Neubau nicht mehr länger zu warten.

Ostbake wird erneuert
[NfS Nr. 936 v. 7.3.1936]

Zeit der Ausführung: Voraussichtlich im Monat April 1936; weitere Nachricht folgt.
Geogr. Lage: Ungef. 54°11´N, 7°55´O in der Verlängerung der Richtfeuerlinie der Ost- und Westbake, 12 m rw. 20° vom jetzigen Gittermast.
Angaben: Der schwarze, hölzerne Gittermast wird durch einen 15,6 m hohen, rot-weiß-rot waagerecht gestreiften, eisernen, zylindischen Turm von 4,3 m Durchmesser ersetzt.
Der Turm erhält elektrisches Glühlicht. Feuerhöhe, Kennung und Sektoren bleiben unverändert.
Der Gittermast wird alsdann abgebrochen.

Befeuerung ist geändert
[N.f.S. Nr. 4033 v. 12.9.1936]


1.    Ostbake, Oberfeuer
Frühere NfS.: 36--936.
Geogr. Lage: Ungef. 54°11´N, 7°55´O,
in der Verlängerung der Richtfeuerlinie der Ost- und Westbake, 12 m rw. 20° vom bisherigen Gittermast der Ostbake.
Angaben: An dieser Stelle ist ein 15,6 m über Erdboden hoher, rot-weiß-rot waagerecht gestreifter, eiserner, zylindrischer Turm von 4,3 m Durchmesser mit elektrischem Glühlichtfeuer errichtet. Am 14. September 1936 wird ohne weitere Nachricht das Feuer angezündet, das Feuer auf dem Gittermast der alten Ostbake gelöscht und der bisherige Gittermast bis Ende September 1936 abgebrochen.
Kennung und Feuerhöhe bleiben unverändert.
Sichtweite: Für weiß, rot und grün je 13 Sm.


2.    Westbake, Unterfeuer
Geogr. Lage: Ungf. 54°11´N, 7°55´O.
Angaben: Das Flüssiggasfeuer der Westbake wird am 14. September 1936 auf elektrisches Glühlicht umgestellt.
Kennung, Feuerhöhe, Sichtweite und Sektorgrenzen bleiben unverändert.

1942

Tarnanstrich
[Kriegs-N.f.S. No. 876 v. 9.7.1942]

Geogr. Lage: Ungef. 54°11´N, 7°55´O
Angaben: Die Bake hat roten Tarnanstrich erhalten. Im Sektor je 45° an beiden Seiten der Richtfeuerlinie hat die Bake ihr friedensmäßiges Aussehen behalten.
1952

Bis 1952 war Helgoland militärisches Sperrgebiet und Bombenabwurfplatz.
Die Seezeichen wurden wieder in einen funktionsfähigen Zustand versetzt.

Richtfeuer angezündet
[N.f.S. Nr. 1232 v. 5. April 1952]

a.) Unterfeuer

Geogr. Lage: Ungef. 54°11,0´N, 7°54,9´O, auf der Westbake
Karteneintragung: Ubr. 9 sm
Kennung: Weißes, unterbrochenes Feuer mit Einzelunterbrechung
Feuerhöhe über Wasser: 11,2 m
Tragweite: 8,6 sm
Feuerträger: 13 m hohe, hellrote, eiserne Fachwerkbake mit Kegeltoppzeichen, Spitze unten.


b.) Oberfeuer

Geogr. Lage: Ungef. 54°11,0´N, 7°54,9´O, auf der Ostbake
Karteneintragung: F. 11 sm
Kennung: Weißes Festfeuer
Feuerhöhe über Wasser: 17,9 m
Tragweite: 10,8 sm
Feuerträger: 15,6 m hoher, rot-weiß-rot waagerecht gestreifter, eiserner, runder Turm.


Angaben: Die Feuer in 20 ° in Linie führen östlich frei von Hog Stean auf der Binnenreede-Süd.


Leitsektor in Ostbake eingebaut
[N.f.S. Nr. 1263 v. 12.4.1952]


2.) Feuer

Geogr. Lage: Ungef. 54°11,0´N, 7°54,9´O, auf der Ostbake
Karteneintragung: F. w. & r. & gn.
Kennungsänderung: Das F. in ein Festfeuer mit weißem und rotem und grünen Sektor.
Tragweite: Weiß 10,8, rot 7,4 grün 6,1 sm.


Angaben: Das Feuer brennt als Leitfeuer für die Nordeinfahrt und als Oberfeuer für die Südeinfahrt.
1969

Richtfeuer werden geändert
[N.f.S. Nr. 4099 v. 18.10.1969]

Zeit der Ausführung: Etwa 25. Oktober 1969; ohne weitere Nachricht.

1.) Düne-Richtfeuer

   a ) Unterfeuer

Geogr. Lage: Ungef. 54°10,9´N, 7°54,9´O.
Karteneintragung: Glt. 11 sm

   b.) Oberfeuer

Geogr. Lage: Etwa 1 Kblg 20° vom Unterfeuer.
Karteneintragung: Glt. w/r/gn. 15/11/10 sm
Kennung: Weißes Festfeuer

Angaben: Die Feuer sind gleichgängig.
1971

Unterfeuer-Sektor beseitigt
[NfS. Nr. 2624 v. 10.7.1971]

Geogr. Lage: Ungef. 54°10,9´N, 7°54,9´O.
Angaben: Der Sektor (352° bis 48°) ist zu streichen.
Das Unterfeuer brennt in der Richtlinie lichtstark.
1975

Düne-Unterfeuer zeitweilig gelöscht
[N.f.S. Nr. 1704(T) v. 17.5.1975]

Geogr. Lage: Ungef. 54°10,9´N, 7°54,9´O
Angaben: Das Düne-Unterfeuer ist bis auf weiteres wegen Umbauarbeiten gelöscht worden.

Düne-Unterfeuer wieder angezündet und geändert
[N.f.S. Nr. 4006 v. 1.11.1975]

Tragweite: 11 sm
Feuerträger: Roter Rohrmast mit Plattform und Kegeltoppzeichen,
1989

Tragweiten geändert
[DHI N22 (NfS. 19 v. 12.5.1989]

Geogr. Lage: Ungef. 54°11,0´N, 7°54,9´O.

Oberfeuer 11/10/10 sm
Unterfeuer 8 sm

1999
Beide Richtfeuer wurden im Jahre 1999 vollständig konserviert.
2003

   Richtfeuerbaken Düne


   Auf der Position 54°11´N, 007°55´E steht das 8 m hohe rot-weiß waagerecht gestreifte Unterfeuer mit und Plattform, sowie das rot-weiß waagerecht gestreifte Oberfeuer.

2007
Beide Richtfeuer wurden im Jahre 2007 vollständig vom ⇒ WSA Tönning konserviert.
2017

Arbeiten an RF Helgoland Düne
[BfS. (T)72/17; WSA Tönning, 29.05.2017] © ELWIS

Zeit der Ausführung: ab sofort
Gültig von: 29.05.17
Gültig bis: auf Widerruf
Angaben: Aufgrund von Konservierungsarbeiten, stehen die folgenden Richtfeuer als Tagessichtzeichen zeitweise nicht zur Verfügung.

Helgoland Düne, Unterfeuer Iso.W.4s. 54°10,88´N 007°54,81´E
Helgoland Düne, Oberfeuer Iso.WRG.4s. 54°10,94´N 007°54,84´E



Livespotting vom 02.07.2017

Helgoland Binnenhafen, Unterfeuer Oc.R.6s 54°10,78´N 007°53,36´E
Helgoland Binnenhafen, Oberfeuer Oc.R.6s 54°10,79´N 007°53,33´E.



Arbeiten an Anlagen sind beendet
[BfS. 87/17; WSA Tönning, 05.07.2017] © ELWIS

Frühere BfS: (T)72/17
Geogr. Lage: Richtfeuer Ansteuerung Helgoland; Richtfeuer Binnenhafen Helgoland
Zeit der Ausführung: ab sofort
Gültig von: 05.07.17
Gültig bis: 02.08.17
Angaben: Die Arbeiten an den o.g. Richtfeuern sind beendet.
Hiermit wird die BfS (T)72/17 aufgehoben.



Livespotting vom 05.07.2017


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