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Foto: G.L. v. 2007

Krückau Baken

Geogr. Lage: 53°42,8´N-Br. 9°31,3´O-Lg.     Standort: Einfahrt in die Krückau-Mündung    In Betrieb seit: 22. Mai 1907



1907
Richtfeuer Krückau in Betrieb genommen

Richtfeuer angezündet
NfS. Nr. 1186 v. 1. Juni 1907]







   Zur Erleichterung der Einfahrt in die Krückau-Mündung sind am 22. Mai 1907 dort Richtfeuer angezündet worden, von denen das obere ein weißes Festfeuer, das untere ein ringsum sichtbares rotes Festfeuer ist.
Die Richtfeuerlinie führt von der Tonne Krückau bis querab der festen Ufer.
Ungf. geogr. Lage: 53°42,8´N-Br. 9°31,3´O-Lg.


Nähere Angaben
[NfS. Nr. 1298 v. 15.6.1907]

   Die zur Erleichterung der Einfahrt in die Krückau-Mündung am 22. Mai 1907 angezündeten Richtfeuer befinden sich am S-lichen Ufer des Flusses im Sommerkoog der Gemarkung Seestermühe.
Sie bestehen aus einem Unter- und einem Oberfeuer, deren Deckpeilung die Fahrrinne von der Ansteuerungstonne Krückau bis querab der festen Ufer bezeichnet.

a) Das Unterfeuer, ein rotes Festfeuer, brennt 5,5 m über H-Wss. in einer Aufzugslaterne mit Petroleumspeisung an einem hölzernen, braunen Mast von 6,3 m Höhe über H-Wss..
Es beleuchtet einen Bogen von 360°, hat 8,4 Sm Sichtweite, eine Lichtstärke von 32 Hefnerkerzen und eine mt. Tragweite von 6,7 Sm.
Geogr. Lage: 53°42´51´´N-Br. 9°32´0´´O-Lg.

b) Das Oberfeuer, ein weißes Festfeuer, brennt 8,0 m über H-Wss. in einer gleichartigen Laterne an einem hölzernen, braunen Mast von 8,7 m Höhe über H-Wss. Es beleuchtet einen Bogen von 150,5°.
Das Feuer hat 26 Hefnerkerzen Lichtstärke, 9,5 Sm Sichtweite und 7,6 Sm mt. Tragweite.
Geogr. Lage: 53°42´51´´N-Br. 9°32´7´´O-Lg.



Angaben berichtigt
[NfS. Nr. 1786 v. 10.8.1907]

   Das Krückau-Unterfeuer, ein rotes Festfeuer, beleuchtet nur einen Bogen von 31° zwischen den Peilungen rw. 75° und rw. 106°, seine Lichtstärke beträgt 6,25 H.K. (für rotes Licht), die mt. Tragweite 3,0 Sm.

   Das Krückau-Oberfeuer, ein weißes Festfeuer, brennt in einer Lokomotivlaterne (Aufzugslaterne mit einfachem Brenner und Hohlspiegel), seine Lichtstärke beträgt 560 H.K., die mt. Tragweite 11,3 Sm.
Im übrigen bleiben die früheren Angaben unverändert.
1914

Krückau (O.) (Nr. 951), am S-lichen Ufer dieses Flusses im Sommerkoog der Gemarkung Seestermühe

Geogr. Lage: 53°42´51´´N 9°32´7´´O (Oberfeuer)
Kennung: F., (Petroleum)
Feuerhöhe über Hochwasser: 11,2 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 10,5 m
Tragweite:10 sm
Beschreibung: Weißer, eiserner Gittermast mit Aufzugslaterne.



Krückau (W.) (Nr. 954),, 130 m W-lich vom Oberfeuer.

Geogr. Lage: 53°42´51´´N 9°32´0´´O (Oberfeuer)
Kennung: F. r., (Petroleum)
Feuerhöhe über Hochwasser: 8 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 7,2 m
Tragweite:2 sm
Beschreibung: Brauner, hölzerner Mast mit Aufzugslaterne.

Bemerkungen: Unbewachte Richtfeuer, unterstehen der Regierung zu Schleswig.

1926

Feuer umgestellt
[NfS. Nr. 4710 v. 16.10.1926]


   Die Richtfeuer an der Krückau-Mündungauf ungf. 53°42,8´N 9°32´O sind von Petroleum auf Flüssiggas umgestellt.





Unterfeuer: Ein 9 sm sichtbares F. r., Flüssiggasglühlicht, brennt 8 m über Wasser an einem weißen, eisernen Gittermast.

Oberfeuer: Ein 10,5 sm sichtbares F., Flüssiggasglühlicht, brennt 11,2 m über Wasser, im übrigen unverändert.


Oberfeuer Krückau

1937
Bau des 280 m langen nördlichen Leitdammes
1939
Mit Kriegsausbruch wurden die Leuchtfeuer der Elbe gelöscht

Feuer gelöscht
[Sonder-NfS. Nr. 19 v. 19.9.1939+NfS. Nr. 3811 v. 16.9.1939]

Folgende Feuer sind dauernd gelöscht und können nicht angefordert werden:

... Krückau-Richtfeuer ...

1940

Richtfeuer wieder angezündet
[Kriegs-NfS. Nr. 386 v. 26.9.1940]

Geogr. Lage: Ungf. 53°43´N 9°32´O
1952
Bau des 200 m langen südlichen Leitdammes
1964

Berichtigte Lage der Richtfeuer
[NfS. Nr. 704 v. 15.2.1964]

Unterfeuer: Berichtigte geogr. Lage: 53°42´51,8´´N 9°31´49,8´´O
Oberfeuer: Berichtigte geogr. Lage: 53°42´52,1´´N 9°31´56,9´´O

Angaben: Die Feuer sind in 85,6° in Linie.
Provisorische Leitdamm-Bake errichtet

Leitdamm-Bake
[NfS. Nr. 1011 v. 7.3.1964]

Geogr. Lage: 53°42´48,5´´N 9°31´12,4´´0´´O
Karteneintragung: Das Zeichen für eine Bake und daran der Vermerk Bk
Beschreibung: Schwarzer Pfahl mit schwarzem Dreiecktoppzeichen, Spitze oben, und weißem Rückstrahler.
Angaben: Von der Bake verläuft der neue S-Leitdamm in Richtung 80° bis zum Ufer.
Der Leitdamm dicht N-lich davon ist zu streichen.
1969





Mit der Errichtung des Sperrwerkes Krückau wurde die Einfahrt nördlich verlegt. Die Richtfeuerlinie wurde dadurch nicht mehr benötigt.

   ⇒ Durchfahrt durch das Krückau-Sperrwerk

Neue Leitdamm-Bake errichtet

Befeuerung wird zeitweilig geändert
[WSA Glückstadt, 29.V.1969; NfS. Nr. 2249 v. 31.5.1969]

Zeit der Ausführung: Am 9. Mai 1969; ohne weitere Nachricht

a) Feuer angezündet

Geogr. Lage: 53°42´57´´N 9°30´45´´O, auf dem Kopf des S-lichen Leitdammes
Kennung: F. gn.
Feuerhöhe über Wasser: 8 m
Tragweite: 3 sm
Feuerträger: schwarzer, dreipfähliger Dalben

b) Richtfeuer gelöscht

Geogr. Lage: Ungf. 53°42,9´N 9°31,8´O
Angaben: Die Richtfeuer werden gelöscht.

1970

Doppel-Leitfeuer Krückau angezündet
[NfS. Nr. 3928+Nr. 5053 v. 31.12.1970]







Geogr. Lage: Ungf. 53°42,9´N, 9°30,8´O, am Ort des zeitweiligen Feuers, auf dem Kopf des Leitdammes.
Karteneintragung: F. w/r/gn.
Feuerhöhe über Wasser: 8 m
Tragweite: Weiß 6, rot 4, grün 3,4 sm.
Feuerträger: Schwarzer Dalben
1992

Kennung geändert
[NfS. 29/92 v. 17.7.92 (WSA Hamburg 49/92) 29/92

Geogr. Lage: Ungf. 53°42,9´N, 9°30,8´E
Karteneintragung: Oc. WRG. 6 s
Anmerkung:

Sektoren unverändert.

2009

   Krückau, S-Leitdamm (B1509)







Geogr. Lage: 53°43´N 09°31´E
Kennung: Oc. WRG. 6 s
Höhe über Wasser: 8 m
Angaben: Grüner Dalben


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