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Spiekeroog-Bake (Kaapdünen-Bake)

Geogr. Lage: 53°46,6´N 07°44,7´O     Standort: Mitte der Insel     Errichtet: vor 1897




[Meppe Popken: "Wege und Straßen unserer Insel Spiekerog", 6.Auflage 2006]

   "Nordöstlich des Frederikentales, nördlich des "Eierscheetenplatzes", erhebt sich die etwa 19 m hohe Kaapdüne. In früheren Jahren war auf ihrer Kuppe ein Signalzeichen, ein Kaap, errichtet worden.
 Weithin war dieses Seezeichen zu sehen. Vom Dorfinneren aus schaute man durch das Noorderloog auf die Kaapdüne. Sie zeigte sich auch den Bewohnern des Kaapdünenweges. Dieser Blick ist nicht mehr frei, Häuser und hohe Bäume versperren ihn. Das Kaap, die Bake, trug das Spiekerooger Kennzeichen im Topp."









Der Name Kaapdünenweg erinnert noch heute an dieses markante Seezeichen.


1886

[Segel-Handbuch Nordsee v. 1886]

   Auf der östlichsten Düne, nahe in der Mitte der Insel, steht eine Bake, welche ein gutes Peilobjekt ist

1898

[Segel-Handbuch Nordsee v. 1898, Erster Theil, Drittes Heft, S.297, Reichs-Marine-Amt 1898]

   "Spiekeroog ist etwa 4,7 Sm lang und hat eine größte Breite von 1,4 Sm. Auf dem Westende befinden sich mehrere Dünen. Von diesen fällt eine an der nordwestlichsten Seite der Insel liegende durch ihre helle Färbung besonders in die Augen.
   Auf der östlichsten Düne, nahe in der Mitte der Insel, steht eine Bake, welche ein gutes Peilobjekt ist. Das Ostende ist niedrig"

1912

[Meppe Popken, "Wege und Straßen unserer Insel Spiekerog", 1993]









   "... Im Jahre 1912 zerbrach das morsch gewordene Kaap auf der Kaapdüne, Reste blieben noch jahrelang erhalten."

1922

   "Nordsee-Handbuch 1922"






1960

Neue Bake errichtet
[NfS. Nr. 1773 v. 14.5.1960]

e )    Spiekeroog-Bake
Geogr. Lage: 53°46´36´´N, 7°43´00´´O.
Karteneintragung: Bk.
Beschreibung: Pyramidenförmige Bake mit Balltoppzeichen.

~ 1995








   Mit der Einführung des Mobilfunks wollte e-Plus auf der Insel einen Sendeturm errichten. Dieser Antrag wurde aber abgelehnt. Als Alternative stand die Bake zur Disposition. Für die Erneuerung der Bake als Gegenleistung durfte die metallene Bake als Mobilfunk-Antenne mitgenutzt werden. Deshalb ist sie eingezäunt und hat einen Schaltschrank am Fundament.

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