Hamburg
Fabrikation von festen und schwimmenden Seezeichen ..., J. Pintsch, Berlin 1900
Geogr. Lage: 53°33´5´´N, 9°50´50´´O Standort:
Nienstedten, Elbuferstrasse
In Betrieb seit: 1891 Gelöscht: 1916
1891 |
Leuchtbake Hamburg-Nienstedten am 1. September 1891 in Betrieb genommen
Anzändung eines Leuchtfeuers
Die "Deputation für Handel und Schiffahrt" zu Hamburg macht bekannt, daß ab 1. September d. J. auf der bei
Nienstedten errichteten 15 m hohen Leuchtbake ein weiß- und grünes festes Feuer (Fettgas) angezündet
worden ist, welches sowohl elbauf- wie elbabwärts als weißes Feuer sichtbar ist, und nur zwischen der rothen
stumpfen Tonne R S und der schwarzen spitzen Tonne 12, oder zwischen den Peilungen NW5/8W über Nord bis
NO¾O, erscheint es grün. |
1892 |
Veränderung des Leuchtfeuers
Nach Mittheilung der "Deputation für Handel und Schiffahrt" zu Hamburg wird am 21. November d. J. der grüne
Sektor des Leuchtfeuers bei Nienstedten in einen rothen Sektor umgeändert werden. |
1893 |
Verstärkung des Bakenfeuers
Nach Mittheilung der "Deputation für Handel und Schiffahrt" zu Hamburg ist das Bakenfeuer zu Nienstedten
verstärkt worden und zwar dadurch, daß ein Linsen-Leuchtapparat 6. Ordnung aufgestellt worden ist, welcher eine
geschliffene Linse von 300 mm Durchmesser und 265 mm Höhe hat. |
1900 |
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1913 |
Nienstedten (Nr. 1030), bei diesem Dorfe. Position: 53°33´5´´N, 9°50´50´´O Kennung: F. w. & r. (Fettgas) Höhe des Feuers über Mittelwasser: 17 m Höhe des Feuers über Erdboden: 15 m Gestalt des Leuchtfeuergebäudes: Weißer, viereckiger, eiserner Turm, der oben die Laterne trägt. Bemerkungen: Untersteht dem Hamburger Staat. |
1916 |
Nicht mehr benötigtes Bakenfeuer nach der Elbvertiefung 1909/1910 gelöscht
Löschung des Feuers Nienstedten
Die folgenden Feuer der Elbe werden nicht mehr gezeigt:
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Oberhalb der ehemaligen Nienstedter Bake (siehe Bilder) steht das berühmte |