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Barhöft-Baken

Geogr. Lage: 54°25'52"N 13°2'12"O    Standort: S-lich vom Hafen Barhöft     Erbaut: 1887    Angezündet: 1895










   Bereits um 1700 standen östlich vor Barhöft zwei Baken mit Tonnen-Toppzeichen. Zusammen mit zwei gleichen Baken auf dem Gellen markierten sie das Fahrwasser Gellen.


Ausschnitt aus "Rugen en de Straal sond" (Gerard van Keulen, ~ 1700)



1887
Bake errichtet

Errichtung des Lootsenschildes
[N.f.S. No. 2225 v. 10.12.1887]

   In den nördlichen Fahrwassern und dem Greifswalder Bodden haben nachstehende Veränderungen in der Betonnung stattgefunden:

7. Zur Bezeichnung der südlichen Strecke des Fahrwassers im Gellen welche eine Richtung von NO--SW hat, ist auf dem Strande bei Barhöft eine Bake errichtet, welche mit der Klausdorf-Mühle die Richtung des Fahrwassers angiebt. Dieselbe besteht in einem sogenannten Lootsenschilde von 4 m Breite und 7 m Höhe. Es ist mit Latten bekleidet und roth angestrichen.
Geogr. Lage: 54°25´50´´N-Br. 13°2´13´´O-Lg.

1888

Berichtigte Lage ...
[N.f.S. No. 1842 v. 13.10.1888];
(vgl. No.2225 ad 7 d. "Nachr. f. Seef." 1887)

   Nach den Bestimmungen S.M. Vermessungsfahrzeug "Pommerania" steht die Bake am Strande bei Barhöft in:
54°25'52" N-Br., 13°2'12" O-Lg.
1889

Veränderter Anstrich der Bake (Lootsenschild)
[N.f.S. No. 1363 v. 6.7.1889] (vgl. NfS 1887 No.2225 ad 7 und 1888 No.1842)

   Die bisher roth angestrichene Bake, sogenanntes Lootsenschild, am Strande von Barhöft , welche mit der Klausdorfer Mühle die Richtung des Fahrwassers im südlichen Theile des Gellen bezeichnet, ist senkrecht halb weiß, halb roth angestrichen worden.

Errichtung von Sturmsignalstationen
[N.f.S. No. 36 v. 11.1.1890]

   Nach einer Bekanntmachung des Königlichen Regierungspräsidenten zu Stralsund vom 31. Dezember 1889 sind auf nachstehenden Positionen Sturmsignalmasten errichtet worden:

... 3. Auf dem Hochufer bei Barhöft hinter den Lootsenhäusern in: 54°26´10´´N-Br. 13°1´50´´ O-Lg.

   Diese Masten haben eine Höhe von 20 bis 25 m, und in ca 13 bis 18 m Höhe über dem Boden befindet sich eine Raa von ca 8 m Länge.
   Die Sturmsignale werden nach der Signaltafel der Seewarte an der Raa abgegeben werden.
1895
Errichtung von Leuchtbaken


Beleuchtung des Fahrwassers Gellen bei Barhöft
[N.f.S. No. 77 v. 12.1.1895]

   Nach Mittheilung des Königlichen Regierungspräsidenten zu Stralsund ist die Einfahrt in den Gellen bei Barhöft nunmehr derart bezeichnet, daß auf der Strecke von See bis nahe zu der schwarzen spitzen Tonne No. 6 ein auf der Bake des Vierendehl-Grundes angezündetes roth und weißes Wechselfeuer das Fahrwasser erleuchtet und die Untiefen zu beiden Seiten desselben dunkel läßt
   Man hält bei der Einfahrt das Wechselfeuer so lange in Sicht, bis zwei südlich neben Barhöft aufgestellte rothe Feuer allmählich in Deckpeilung kommen, und bringt dieselben durch eine Drehung nach St.B. vollständig in Linie. In dieser Richtung erreicht man, sobald das Wechselfeuer der Vierendehler Bake an B.B. wieder sichtbar wird, die Rhede von Barhöft.


Geographische Lage der Baken
[N.f.S. No. 452 v. 23.2.1895]

   Nach Mittheilung des Königlichen Regierungspräsidenten in Stralsund steht die nördliche Leuchtbake zu Barhöft in:
54°25´54´´N-Br. 13°2´9´´O-Lg..
Die südliche Bake steht 300 m in rw. S36°W von der vorstehenden Bake.

Bemerkungen über die Leuchtbaken bei Barhöft
[N.f.S. No. 609 v. 16.3.1895] vgl. No. 77 und 452/1895)




   Nach Mittheilung des Königlichen Regierungs-Präsidenten in Stralsund ist infolge der Errichtung der beiden Leuchtbaken auf Barhöft die frühere Einsegelungslinie "Lootsen- Schild und Klausdorfer Mühle" für das Fahrwasser Gellen aufgehoben worden.
   Das Lootsen-Schild ist südwestlich versetzt und bildet die südliche Leuchtbake.
   Die nördliche Leuchtbake (Laternenpfahl) hat eine Höhe von 4,5m und trägt am Topp an einem Arm die zum Aufheißen der Laterne nöthige Vorrichtung. Am Fuße dieser Bake steht eine schwarze, mit Teerpappe bekleidete, 2m hohe und 2m breite Bude. Die südliche Leuchtbake (das ehemalige Lootsen-Schild) ist unverändert geblieben, ist roth und weiß senkrecht gestreift und hat eine Höhe von 8m. Die beiden rothen Feuer dieser Baken werden in einer Höhe von 4m bezw. 7m aufgeheißt.
1896

Lootsenwachturm Barhöft erbaut
[N.f.S. Nr. 1681 v. 18.7.1896]






Westlich vom Wasserstands-Signalmast zu Barhöft ist ein eiserner gerüstartiger Lootsen-Wachtturm erbaut in:
54°26´15,8´´N-Br., 13°1´49,1´´O-Lg.
...
1913






Barhöft (N.) Unterfeuer

Position: 54°25´54´´N 13°02´11´´E
Kennung: F. r. [Petr.)
Höhe des Feuers über Mittelwasser: 4,6 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 4,3 m
Sichtweite: 2 sm
Angaben: Schwarzer Laternenpfahl neben einer schwarzen Bude, S-lich neben dieser Huk.


Barhöft (S.) Oberfeuer

Position: 54°25´49´´N 13°02´5´´E
Kennung: F. r. [Petr.)
Höhe des Feuers über Mittelwasser: 10,3 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 9 m
Sichtweite: 2 sm
Angaben: Rot und weiß senkrecht gestreifte Bake, 187 m rw. 217° vom Unterfeuer

Bemerkungen: Unbewachte Richtfeuer; bezeichnen, in Linie in rw. 217°, das Fahrwasser von seiner Biegung zwischen den B-B-Tonnen 6 und 7 bis zur Reede bei Barhöft. Man hat die Reede erreicht, sobald man das F. des Vierendehl-Grundes auf der B-B-Seite wieder sieht.

1923
Leuchtbaken werden geändert und versetzt

Planung Abbruch
[NfS. Nr. 3869 v. 15.12.1923]

   Die Baken für die Barhöfter Richtfeuer sollen Anfang 1924 abgebrochen und an anderer Stelle errichtet werden, weil die Mittellinie des sogenannten Barhöfter Fahrwassers, das im Zuge des W-lichen Stralsunder Fahrwassers den Übergang von der Vierendehlrinne zur Gellenrinne vermittelt, ein wenig verlegt ist. Die Barhöfter Richtfeuer werden dann wieder angezündet werden.
Ungef. Lage des jetzigen Oberfeuers ; 54°25,5´N, 13°1,7´O.
1924

Umbau begonnen
[NfS. Nr. 1208 v. 12.4.1924] vgl. NfS. 23—3869

   Mit dem Umbau der Barhöfter-Richtfeuer ist begonnen. Das Oberfeuer wird nicht wie bisher an einer Bake, sondern an einem Mast gezeigt werden.
Ungf. bisherige Lage des Oberfeuers: 54°25,5´N, 13°1,7´O.

Umbau beendet
[NfS. Nr. 1613 v. 17.5.1924]; (vgl. NfS. 24—1208)

   Der Umbau der Barhöfter-Richtfeuer ist beendet, die Feuer sind wieder angezündet. Die weiße Unterbake mit 15 m über Mittelwasser brennendem F. r. steht S-lich neben der Huk von Barhöft auf ungf. 54°26´N, 13°2´O nahe am Wasser.
Das Oberfeuer, ein F., wird 25,5 m über Wasser an einem im Walde stehenden Mast etwa 490 m rw. 222° (mw. SW 1/2 W) vom Unterfeuer gezeigt; die Stänge ragt etwa 8 m über dem Walde hinaus und ist durch seitlich in Längsrichtung angebrachte weiße Bretter besonders kenntlich gemacht.
...
   Die Kennungen des Bock-Oberfeuers bleiben vorläufig unverändert; der Kennungswechsel von rot in grün in rw. 259° geht wie bisher durch den Ort der Tonne K

Geographische Lage
[NfS. Nr. 2191 v. 5.7.1924]; vgl. NfS. 24--1613

   Die genaue Einmessung der neuen Barhöfter Richtfeuer und der beiden wichtigsten Tonnen 5 und 9 in der Barhöfter Rinne hat folgende Lagen ergeben:
1. Unterbake: 54°25´59´´N, 13°2´12´´O.
2. Oberbake etwa 490 m rw. 224° (mw. SW 3/4 W) vom UF: 54°25´48´´N, 13°1´54´´O.

3. Schwarze, spitze Tonne 5 mit Ball: 54°27´2´´N, 13°4´0´´O.
4. Schwarze, spitze Tonne 9 mit Ball: 54°26´25´´N, 13°2´58´´O.
Der Fahrwasserbreite entsprechend liegen die Tonnen L und M in 50 m Abstand den Tonnen 5 und 7 gegenüber; sämtliche angekündigten Veränderungen an der Betonnung sind bereits ausgeführt.
1925

Wasserstandssignalmast beseitigt
[NfS. Nr. 4493 v. 17.10.1925]

   Der 19 m hohe, hölzerne Wasserstandssiglmast zu Barhöft auf 54°26´6´´N, 13°2´0´´O ist niedergelegt.
1928

Barhöfter Richtfeuer geändert
[NfS. Nr. 3145 v. 1.9.1928]

Geogr. Lage des Unterfeuers: Ungf. 54°26´N 13°2´O.

Angaben: Im westlichen Stralsunder-Fahrwasserr werden zur besseren Befeuerung des südlichen Teiles der Gellenrinne, der sog. Barhöfter-Rinne, die Richtfeuer Barhöft elektrische Lichtquellen und andere Kennung erhalten ...


Richtfeuer Barhöft in Betrieb genommen

Barhöfter Richtfeuer elektrifiziert und geändert
[NfS. Nr. 3714+4046+4361 v. 24.11.1928]

Tag der Ausführung: 3. Dezember 1928; ohne weitere Nachricht

Karteneintragung: Ubr. Grp. (3)
Geogr. Lage des Unterfeuers: Ungf. 54°26´N 13°2´O.
Kennungsänderung: Statt des bisherigen weißen, festen Oberfeuers und statt des roten, festen Unterfeuers werden beide Feuer in gleichgängige, weiße unterbrochene Feuer mit Gruppen von drei Unterbrechungen geändert werden. Ober- und Unterfeuer zeigen dann dieselben Lichterscheinungen zu genau der gleichen Zeit, und zwar: Unterbrechung 1s, kurzer Schein 2s, Unterbrechung 1s, kurzer Schein 2s, Unterbrechung 1s, langer Schein 6s, Wiederkehr 13s.
Bemerkungen: Als Lichtquelle wird je eine Glühbirne mit einer Lichtstärke von 100 HK. verwendet. Die Höhen der Feuer über Mittelwasser sowie der Feuerträger bleiben unverändert; Angabe über die Größe der Sektoren folgt nach.
   Bei Störungen des elektrischen Betriebes werden die bisherigen Feuer (Oberfeuer F., Unterfeuer F. r.) gezeigt.



Barhöfter Richtfeuer geändert
[NfS. Nr. 4668 v. 15.12.1928]

Barhöft-Richtfeuer

Geogr. Lage des Unterfeuers: Ungf. 54°26´N 13°2´O
Sichtweite beider Feuer: 7 Sm
Sektoren:
      Oberfeuer sichtbar von rw. 206° über W bis rw. 289°,
      Unterfeuer sichtbar von rw. 204° über W bis rw. 301°


Barhöfter-Bootshafen-Richtfeuer

Geogr. Lage: Ungf. 54°26´N 13°2´O
Feuerhöhe über Wasser: Oberfeuer 9,5 m, Unterfeuer 7,0 m.
Lichtquelle: Elektrisch

1931

Unterfeuer Barhöft (Nr. 700)

Position: 54°26´N 13°02´E
Kennung: Ubr. Grp. [El.)
Höhe des Feuers über Mittelwasser: 15 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 14,1 m
Sichtweite: 7 sm
Angaben: Weiße Bake S-lich von der Huk, nahe am Wasser


Oberfeuer Barhöft (Nr. 700)

Position: 54°26´N 13°02´E
Kennung: Ubr. Grp. [El.)
Höhe des Feuers über Mittelwasser: 25,5 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 23,7 m
Sichtweite: 7 sm
Angaben: Mast mit Stenge mit weißen, in der Längsrichtung angebrachten Brettern.
Die Stenge des Mastes ragt etwa 8 m über den Wald hinaus.
etwa 2,7 Kblg rw. 224° vom Unterfeuer.

Bemerkungen: Unbewachte, gleichgängige Richtfeuer; Unterfeuer sichtbar von rw. 204° über W bis rw. 301°, Oberfeuer von rw. 206° über W bis rw. 289°; bezeichnen, in Linie rw. 224°, das Fahrwasser von seiner Biegung bei der Tonne 10 bis zur Biegung bei Tonne 15.
Bei Betriebsstörungen brennt als Unterfeuer 1 F.r., als Oberfeuer 1 F. (Petr.)

1933

Oberbake wird ausgebessert
[NfS. Nr. 1636 v. 13.5.1933]





Geogr. Lage: Ungf. 54°26´N, 13°2´O
Angaben: Die schadhafte, hölzerne Oberbake Barhöft soll durch eine eiserne ersetzt werden. Während der Auswechslungsarbeiten in der Zeit vom 21. bis 31. Mai 1933 ist bei der Benutzung der Barhöfter-Richtbaken und Feuerlinie Vorsicht geboten.

Bauzeichnung der Oberbake Barhöft (WSA Stralsund, 1932)

1944
   "... Barhöft-Hafen-Richtfeuer auf braunen Holzpfählen"
1949

Barhöft-Richtfeuer weiterhin gelöscht
[NfS. Nr. 1818 v. 16.7.1949]

Angaben: Die Verlegung der Tonnen erfolgte wegen Versandung des Fahrwassers in der Richtfeuerlinie Barhöft.
Das Richtfeuer Barhöft bleibt weiter gelöscht.
1951

Barhöft-Richtfeuer wieder angezündet
[NfS. Nr. 746 v. 10.3.1951]; Frühere NfS.: 49--1818

Geogr. Lage des Unterfeuers: Ungf. 54°26´N, 13°2´O
Angaben: Nach Wiederherstellung des Fahrwassers in der Richtlinie Barhöft sind die bisher zeitweilig gelöschten Richtfeuer wieder angezündet worden.
1959

   Barhöft-Richtfeuer. Unterfeuer auf einer weißen, eisernen Gitterbake mit Dreiecktoppzeichen, Oberfeuer auf einem etwa 8 m über den Wald hinausragenden Mast, führen 225° in Linie durch die Barhöfter Rinne.
1962

Barhöft-Richtfeuer geändert
[NfS. Nr. 675 v. 17.2.1962]

Geogr. Lage des Unterfeuers: Ungf. 54°25,9´N, 13°02,0´O
Karteneintragung: Jeweils F. gn.
Tragweite: Jeweils 1 sm.
1963
Neuer Beobachtungsturm errichtet
1973

Lotsenstelle eingegangen
[NfS. Nr. 1677 v. 12.5.1973]

Geogr. Lage: Ungf. 54°26,1´N, 13°01,6´O
Angaben: Die Lotsenstelle ist zu streichen.
1977

Rettungsstelle eingegangen
[NfS. Nr. 1292 v. 9.4.1973]

Geogr. Lage: Ungf. 54°26,0´N, 13°02,0´O
Angaben: Die Rettungsstelle ist zu streichen.
1980

Unterfeuer Barhöft (08960, C2582)

Position: 54°26´N 13°02´E
Kennung: Ubr.(3)-12 s
Höhe des Feuers über Mittelwasser: 15 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 14 m
Nenn-Tragweite: 5 sm
Angaben: Weiße Gitterbake mit , S-lich vom Hafen
204°—301°

Rcht-F-L. 225° Gleichgängig
Die Rcht-F-L. stimmt nicht mehr mit dem Verlauf der Fahrwasserachse überein.


Oberfeuer Barhöft (08961, C2582.1)

Position: etwa 2,7 Kblg vom U-F.
Kennung: Ubr.(3)-12 s
Höhe des Feuers über Mittelwasser: 26 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 24 m
Nenn-Tragweite: 5 sm
Angaben: Mast mit weißem Streifen, ragt etwa 8 m über den Wald hinaus.
206°—289°



Unterfeuer Barhöft-Bootshafen (08970, C2583)

Position: 54°26´N 13°02´E
Kennung: Ubr.r.-6 s
Höhe des Feuers über Mittelwasser: 7 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 6 m
Nenn-Tragweite: 1 sm
Angaben: Weißer Mast mit , S-lich vom Hafen

Rcht-F-L. 228,5°


Oberfeuer Barhöft-Bootshafen (08971, C2583.1)

Kennung: Ubr.r.-6 s
Höhe des Feuers über Mittelwasser: 10 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 7 m
Nenn-Tragweite: 1 sm
Angaben: Weißer Mast mit

1983
Richtfeuer Barhöft gelöscht

Barhöft-Richtfeuer gelöscht
[NfS. Nr. 3551 v. 24.9.1983]

Geogr. Lage:

a) Ungf. 54°26,0´N, 13°02,0´E, Unterfeuer
b) Ungf. 54°25,8´N, 13°01,7´E, Oberfeuer

Karteneintragung: Jeweils am Ort des Feuers w. Bk


   In den Seekarten sind immer noch zwei unbefeuerte Baken eingezeichnet. Doch im Wald bei den Ferienhäusern findet man nur noch letzte Überreste der ehemaligen Richtfeuer-Linie Barhöft.
Um welche Bake es sich handelt ist nicht mehr ermittelbar, jedoch könnte es die Unterbake gewesen sein.
Nach dem Seekarten-Ausschnitt von 1988 markierte die Unterbake die Versorgungskabel für das Vierendehl-Feuer.






Richtfeuer Barhöft-Bootshafen

Geogr. Lage: 54°26,7´N 13°01,9´O    Standort: Hafen Barhöft    In Betrieb seit: < 1978



1978

Kennung geändert
[NfS. Nr. 1575 v. 22.4.1978]

Geogr. Lage:

a) Ungf. 54°26,7´N, 13°01,9´E, Barhöft-Bootshafen-Richtfeuer

Karteneintragung: Je Ubr. r.
1980



Unterfeuer Barhöft-Bootshafen (C 2583)

Position: 54°26´N 13°02´E
Kennung: Ubr. r. 6 s
Höhe des Feuers über Wasser: 7 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 6 m
Sichtweite: 1 sm
Angaben: Weißer Mast mit .


Oberfeuer Barhöft-Bootshafen (C 2583.1)

Position: 54°26´N 13°02´E
Kennung: Ubr. r. 6 s
Höhe des Feuers über Wasser: 10 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 7 m
Sichtweite: 1 sm
Angaben: Weißer Mast mit .

1992






Unterfeuer Barhöft-Bootshafen (C 2583)

Position: 54°26´N, 13°02´E
Kennung: Ubr. r. 6 s
Höhe über Wasser: 7 m
Höhe über Erdboden: 6 m
Angaben: Weißer Mast mit △




Oberfeuer Barhöft-Bootshafen (C 2583.1)

Angaben: Weißer Mast mit ▽

2010

   Unterfeuer Barhöft-Bootshafen (C 2583)




Position: 54°26´N, 13°02´E
Kennung: Oc. R. 6 s
Höhe über Wasser: 7 m
Höhe über Erdboden: 6 m
Tragweite: 1 M
Angaben: Weißer Mast mit



   Oberfeuer Barhöft-Bootshafen (C 2583.1)





Position: 54°26´N, 13°02´E
Kennung: Oc. R. 6 s
Höhe über Wasser: 10 m
Höhe über Erdboden: 7 m
Tragweite: 1 M
Angaben: Weißer Mast mit

2015

Rf Barhöft ztwl. außer Betrieb
[BfS. (T)100/15 WSA Stralsund, 21.08.2015]© elwis

Geogr. Lage: 54°26,00´N 013°01,85´E
Zeit der Ausführung: ab 36. KW 2015 bis auf Widerruf
Gültig von: 31.06.2015
Angaben:

Das auf der o.g. Position befindliche Richtfeuer Barhöft wird aufgrund von Sanierungsarbeiten ab der 36. KW 2015 für ca. 3 Wochen außer Betrieb genommen.
Die Feuerträger werden komplett eingerüstet und sind als Tagesmarke nicht nutzbar.
Für den Zeitraum der Sanierungsarbeiten wird kein Ersatzfeuer gezündet.


Feuerträger geändert

Rf Barhöft wieder in Betrieb
[BfS. 130+131/15 WSA Stralsund, 22.10.2015]© elwis

Geogr. Lage: unverändert
Zeit der Ausführung: ab sofort
Gültig von: 22.10.2015
Angaben: Die Sanierungsarbeiten am Richtfeuer Barhöft sind beendet worden.
Das Feuer wurde wie folgt neu gezündet und von Rot auf Weiß umgestellt.







Unterfeuer Pos. 54°26,0025´N; 013°01,8528´E

Art: Mast, weiß (6 m)
Feuerhöhe: 7 m
Kennung: Oc. 6s
Zeitmaß: (,00) + 0,500)
Nenntragweite: 1 M
Richtfeuerlinie: 228,8°









Oberfeuer Pos. 54°25,9894´N; 013°01,8271´E

Art: Mast, weiß (7 m)
Feuerhöhe: 10 m
Kennung: Oc. 6s
Zeitmaß: (,00) + 0,500)
Nenntragweite: 1 M


Die BfS. 130/2015 wird hiermit aufgehoben.
2018


Das Maschinenhaus der RF-Anlage und der Pegel Barhöft


Nach 1989 wird der Beobachtungsturm zum Aussichtsturm umgebaut




Das Fundament (2017 nicht mehr vorhanden) des ehemaligen Signalmastes und die Lotsenhäuser.


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