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Fedderwarder-Havens-Baken

Geogr. Lage: ~ 53°36´N 07°21´O     Standort: Nördlich vom Fedderwarder-Siel     Errichtet: < 1847    Niedergelegt: >1878



1847

[Leitfaden zu der Karte von den "Mündungen der Weser, Elbe, Jade und Eider", Bremen 1847]

Was die Schiffsführer zu beachten haben, wenn sie vom Leuchtschiff No.2, durch das Fedderwarder Fahrwasser, nach der Rhede des Fedderwarder Hafens segeln

... auch bezeichnen 2 auf dem Fedderwarder Grohden stehende Baaken die Richtung dieses Courses, wenn sie in Linie kommen.






Peilungen der schwarzen Tonne S

   Bremer Baake — N.N.W.1/2 W.
   Jungfern Baake — N.O. 3/4 N.
   Thurm von Wremen — O.S.O. 7/8 O.
   Fedderwarder Baaken — S.W.
   Kirche von Langwarden — W.S.W. 3/8 W.

1871
Neue Baken errichtet
1873

Telegraphenkabel zum Weser-Leuchtthurm
[NfS. 635 v. 13.12.1873]

   Die Grossherzoglich Oldenburgische Regierung macht unter dem 1. Dezember d.J. bekannt, dass zu Verhütung von Beschädigungen des Telegraphenkabels zwischen Fedderwardersiel und dem Weser-Leuchtthurm (Hohenweges Leuchtthurm) durch nachschleppende Schiffsanker etc., dessen Lage durch Baken, welche aus einer oben mit einer Windfahne aus Eisenblech versehene Stange bestehen, gekennzeichnet worden ist. Diejenigen dieser Baken, welche in der Nähe des Fahrwassers (der Granat-, Sengwarder-, Hohenwegs- und S-Balge) aufgestellt worden sind, tragen zwei derartige unmittelbar unter einander befindliche Windfahnen.
   Vorstehendes wird unter Bezugnahme auf Artikel 9 § 6 des Gesetzes vom 5. Dezember 1868. betreffend die Organisation des Staatsministeriums und einiger demselben untergeordnete Behörden, zur Kenntnis der Schiffahrt treibenden Publikums gebracht und das Ankerwerfen, beziehungsweise Nachschleppen der Anker in der Nähe des Kabels bei einer Geldstrafe bis zu 50 Thlr. untersagt.
1874

Beschreibung der Baken
[Deputation für das Tonnen-und Bakenwesen Bremen, Juli 1874]

Fedderwarder Aussendeichsland, (Bake westlich der Kugelbake)
   Diese Bake in Linie mit der Ost- oder dem Strande nächst erbaute Kare-Bake N36°30´Ost mißweisend, zeigt den Kurs von oberhalb der Tonne R durchs Fahrwasser bis oberhalb der Tonne U bis in die Nähe von Fedderwardersiel.

Geogr. Lage: 53°36´20´´N, 8°20´57´´O

Allgemeine Beschreibung: Hölzerner Bau bestehend aus einem 17,4 m hohen Makler und drei 12,4 m hohen Strebenpfeilern und ist zur Vergrößerung der Sichtweite die obere Hälfte der Streben mit einer Bretterverkleidung versehen, sowie an der überragenden Seite des Maklers aus Brettern eine Kugel geformt.

Erkennungsmerkmal: ist schwarz gemalt

Höhe des Zeichens über dem Erdboden: 18,7 m
Sichtweite des Zeichens: 5,0 Sm

Zeichen erbaut bzw. geändert: 1871



Fedderwarder Aussendeichsland, (Bake östlich der Karré-Bake)
   Das Fedderwarder Fahrwasser aufsegelnde Schiffe müssen, nachdem die Tonne R mit Fähnchen passiert ist, sobald diese beiden Baken in Linie treten, für diese Baken steuern.

Geogr. Lage: 53°36´26´´N, 8°21´12´´O

Allgemeine Beschreibung: desgleichen und an der überragenden Seite des Maklers aus Brettern ein regelmäßiges Viereck geformt

Beschreibung: Holzbau aus 17,4 m hohem Makler und drei 12,4 m hohen Strebepfeilern; oben mit Brettern verkleidet.
Erkennungsmerkmal: ist schwarz gemalt

Höhe des Zeichens über dem Erdboden: 18,7 m
Sichtweite des Zeichens: 5,0 Sm

Zeichen erbaut bzw. geändert: 1871

1878

Beschreibung der Baken
[Die Schiffahrtszeichen an der deutschen Küste, 1878 +
Segel-Anleitung 1876/77 v. Kapt.-Lieut. Holzhauer]







Fedderwarder Aussendeichsland, (Westliche oder Kugelbake)
Geogr. Lage: 53°36´20´´N, 8°20´57´´O
Zweck: Bezeichnet in Linie (Deckpeilung) die Mittellinie des Fedderwarder Fahrwassers
von der Tonne "R" (Nr. 931) bis nahe dem Fedderwarder Siel.
Beschreibung: Holzbau aus 17,4 m hohem Makler und drei 12,4 m hohen Strebepfeilern;
oben mit Brettern verkleidet.
Erkennungsmerkmale: Schwarz; an der Spitze eine Scheibe aus Brettern.
Höhe der Spitze des Zeichens über Erdboden: 18,7 m
Sichtweite des Zeichens: 5 Sm








Laufende Nummer: 941
Fedderwarder Aussendeichsland, (Östliche oder Carrébake)
Geogr. Lage: 53°36´26´´N, 8°21´12´´O
Zweck: Bezeichnet in Linie (Deckpeilung) die Mittellinie des Fedderwarder Fahrwassers
von der Tonne "R" (Nr. 931) bis nahe dem Fedderwarder Siel.
Beschreibung: Holzbau aus 17,4 m hohem Makler und drei 12,4 m hohen Strebepfeilern;
oben mit Brettern verkleidet.
Erkennungsmerkmale: Schwarz; an der Spitze ein Quadrat aus Brettern.
Höhe der Spitze des Zeichens über Erdboden: 18,7 m
Sichtweite des Zeichens: 5 Sm

Die Vierecksbake zeigt an, von wo das Telegraphenkabel zum Leuchtthurm Hohe Weg verläuft.







Leitfeuer Fedderwardersiel

Geogr. Lage: 53°36´02,7´´N, 8°21´34,0´´O     Standort: Hafeneinfahrt     Errichtet: 1963




1963
Leitfeuer Fedderwardersiel in Betrieb

Leitfeuer angezündet
[WSA Bhv. 22.X.1963 (38); (NfS. Nr. 4570 v. 26.10.1963]







Geogr. Lage: 53°36´02,7´´N, 8°21´34,0´´O
Karteneintragung: F. w. & r. & gn.; 6/3/3 Sm
Feuerhöhe über Wasser: 9,5 m
Feuerträger. 8,8 m hoher, schwarzer Rohrmast mit Laternenpodest
1986

Sektoren geändert
[NfS. Nr. 2168+2507v. 20.6.1986]

Geogr. Lage: 53°36,0´N, 8°21,6´E
Sektoren: Sichtbar

weiß von 326,5° bis 144,0°
grün von 144,0° bis 153,5°
weiß von 153,5° bis 157,0°
rot von 157,0° bis 171,0° und weiter wie bisher.

1998

Sektoren geändert
[NfS. 48 v. 27.11.1998]

Geogr. Lage: 53°36,0´N, 8°21,5´E
Sektoren:

weiß von 153,5°-155,5°
rot von 155,5°-169,5°
weiß von 169,5°-308,0°

2004

Sektoren geändert
[NfS. 15 v. 8.4.2004]

Geogr. Lage: 53°35,95´N, 008°21,50´E
Sektoren:

weiß von 158,5° — 146,0°
grün von 146,0° — 151,0°
weiß von 151,0° —153,5°
rot von 153,5° — 158,5°

2009

   Leitfeuer Fedderwardersiel (B 1255)

Position: 53°36´N, 8°22´E
Kennung: Dir F. WRG
Nenn-TW: 6/4/3 M
Höhe über Wasser: 9 m

Angaben: schwarzer Mast mit Podest.

2018
Nach den Märzstürmen 2018


Das maritime Fedderwardersiel

         Weser-Backbord-Tonne 46                                                   Weser-Steuerbord-Glockentonne 33 (1928 — 2006)


         Signalmast auf dem Siel                                         Krabbenfischer


Die Attraktion des Hafens, die WEGA II (hier trockengefallen vor der Mellum)


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