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Leuchtbake Friedrichskoog

Geogr. Lage: 53°59,5´N, 8°50,8´O    Standort: Kopf des Leitdammes     Errichtet: 1935




1936

Wattendamm hergestellt
[NfS. Nr. 2683 v. 29.6.1935+2735 v. 27.6.1936 ]







Geogr. Lage des Dammes:

a) Wurzel auf 54°1´45´´N, 8°50´19´´O.
b) Außenende auf 54°1´30´´N, 8°48´20´´O.

Angaben: Vor der Friedrichskoog-Spitze ist zur Durchdämmung des Altfelder Priels ein etwa 2,2 km langer Wattendamm hergestellt, der vom Deich aus 1195 m (6,4 Kblg) in Richtung rw. 252° verläuft und von dort mit einem Bogen von 2500 m Radius den oben bezeichneten Punkt der Dammspitze erreicht. Die Dammkrone ist mit Basalt gepflastert und liegt 1,50 m über H-Wss.
Das Außenende des Dammes wird durch ein grünes Balltoppzeichen bezeichnet, dessen Unterkante 4,50 m über H-Wss. liegt. Die während der Bauzeit durchgeführte Bezeichnung des Außenendes mit einem weißen Licht ist aufgehoben.
   Die beprickte Fahrrinne vom Flackstrom zum Klotzenloch, die durch den Dammbau abgeschnitten ist, ist in Dammrichtung um etwa 1300 m westlich verlegt worden. (siehe Skizze)
1939

Feuer geändert
[NfS. Nr. 114 v. 21.12.1939]

Geogr. Lage: Ungf. 53°59´N 8°50´O, an der Hafeneinfahrt
Angaben: Das Feuer ist zeitweise wieder angezündet worden
Sichtweite: 0,5 Sm. Gegen Fliegersicht ist das Feuer besonders abgeschirmt. Das Feuer brennt nur, wenn Fischkutter aus dem Adof-Hitler-Kooghafen auslaufen oder einlaufend erwartet werden.
1950

Friedrichskoog (Lfv. Nr.: 740), an der Hafeneinfahrt

Geogr. Lage: 54°00´N, 8°51´O
Kennung: F.
Höhe des Feuers über Hochwasser: 7 m
Höhe des Turmes über Erdboden: 8,5 m über Watt
Tragweite: 6 sm
Angaben: Schwarzer, fünfpfähliger Dalben mit Gaskessel und Laterne.

1953

Nebelsignalstelle wird eingerichtet
[NfS. Nr. 3692 + 4604 v. 31 Dezember 1953]







Geogr. Lage: Ungf. 53°59,5´N, 8°50,8´O, an der Leuchtbake Friedrichskoog auf dem Kopfe des Leitdammes.
Angaben: Bei Nebel usw.: Signale mit elektrischem Membransender, Morsebuchstabe F


Nebelsignalstelle eingerichtet
[W.S.A. Tönning, 22. XII.1953;
(NfS. Nr. 3692 v. 24. Oktober 1953)]

Zeit der Ausführung: Ende November 1953
Geogr. Lage: Ungf. 53°59,5´N, 8°50,8´O, an der Leuchtbake Friedrichskoog auf dem Kopfe des Leitdammes.
Karteneintragung: N-S
Angaben: Bei Nebel usw.: Signale mit elektrischem Membransender, Morsebuchstabe F
Höhe über Wasser: 7,5 m
1972

Signalmast errichtet
[NfS. Nr. 3184 v. 19.8.1972]







Geogr. Lage: 54°00´04´´N, 8°52´34´´O, etwa 100 m N-lich der Schleuse Friedrichskoog.
Karteneintragung: Signalmast
Angaben: Die Schießzeiten für das Warngebiet Meldorfer Bucht gibt das W.S.A. Tönning im voraus in den N.f.S. bekannt.


Während des Schießens werden an den Signalmasten und auf den Sicherungsfahrzeugen folgende Sichtzeichen gezeigt:





Am Tage drei rote Signalkörper übereinander: oben ein Ball, darunter zwei Kegel, Spitze oben,



bei Nacht drei Lichter übereinander: das obere rot, die beiden unteren weiß.

2001

Feuer gelöscht
[NfS. Nr. 15 v. 12.4.2001]

Streiche

Feuer auf 54°01,24´N 008°51,23´E

2003

   Friedrichskoog (B 1352)

Position: 54°00´N, 008°51´E
Kennung: F.
Horn Mo (F) 30 s 13,5+(16,5) s.
Nenn-TW: 6 M
Höhe über Wasser: 7 m
Höhe über Leitdamm: 7 m


   Angaben: Schwarzes Dreibein mit Plattform, auf dem Kopf des Leitdammes

2005

Nebelsignal gestört
[NfS. Nr. 8 v. 25.2.2005]

(T) Horn außer Betrieb







   Seit dem Sommer 2001 steht an der Seehundstation Friedrichskoog
die ehemalige Trischen-Bake als Denkmal.



   Die Schleuse Friedrichskoog


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