Deutsche Küste > Nordsee > Süder Piep






"Karte für die Einsegelung in die Elbe", Hamburg 1868

Busch-Sand-Bake (Böschsand-, Trischen-Bake)

Geogr. Lage: 54°04´36,80´´N 08°38´44,50´´O    Standort: Süderpiep, N-Ende der Hallig Trischen, auf Böschsand     Errichtet: 1784    Niedergelegt: 1996





   Urkundlich erwähnt wurde die Insel erstmals im Jahre 1610, den Namen Buschsand enthält erstmals eine Seekarte von 1705.
Mehrfach teilte sich die Insel in einzelne Sandbänke, welche die Namen Polln, Buschsand und Riesensand erhielten. Doch der Bestand und die Namen änderten sich mehrfach, wenn sich die Sandbänke wieder vereinten oder von der See getrennt wurden.

   Der Kartenausschnitt von 1721 zeigt nur eine große, bewachsene Insel, die den Namen Buschsand oder Rischensand (Riesensand) trägt. Jedoch ist das auch wieder nur eine Momentfeststellung, denn in den folgenden Jahren tauchen wieder die drei Sandbänke auf.

   Um 1750 haben sich die drei Sandbänke Polln, Buschsand und Riesensand erneut vereinigt.
Dabei wanderten die Inseln ständig ostwärts. Seit ihrer ersten Erwähnung hat sich das Inselgebilde mehr als 40 km dem schleswig-holsteinischen Festland genähert.

Diese großen Veränderungen in den Fahrwassern Süder Piep und Flackstrom bedarften für die Schiffahrt feste Landmarken. Da aber in diesem Gebiet keine natürlichen Merkmale, wie Bäume, Kirchen u.a. vorhanden waren, wurde im Jahre 1784 an der S-Seite des Fahrwassers die etwa 16 m hohe Buschsand-Bake errichtet. Die unterschiedliche Bezeichnung der Bake im Laufe der Zeit ist darauf zurückzuführen , auf welcher Sandbank, Polln, Buschsand oder Trischen sie neu erbaut werden mußte. Durch Zerstörung, oder durch das Hindurchlaufen der See mußte sie bis 1950 insgesamt 11 mal versetzt werden.


Karte von S.G. Zimmermann & Hasenbanck, 1721



1583


   Bereits 1583 sind Kapen am Flackstrom eingezeichnet, sowie eine Kape bei "de Hont".


   A.W.Lang schreibt jedoch in seinem Buch "Geschichte des Seezeichenwesens":
"1613 sind zwei Kapen im Bereich des "Flackstromes" bekannt, davon stand 1771 noch eine auf Trischen ("Kape oder Holzbake auf Buschsand" (Trischen))". (?)

"Spieghel der Zeevaert" v. Waghenaer 1583

1784
"Auf Trischen ist der Bau einer Bake mit Toppzeichen seit 1784 belegt"
1846
Buschsandbake auf Böschsand Polln







[E. Wohlenberg, "Entstehung und Untergang der Insel Trischen", 1950]

"100 Jahre Rettungsbake Buschsand (Trischen),
nach den Seekarten der betreffenden Jahre gezeichnet."
1859
Ab 1859 diente die Bake zusätzlich als Fluchtpunkt für Schiffbrüchige durch den Einbau einer weit über mittleren Hochwasser eingebauten Schutzhütte
1862
Buschsand-Bake auf Böschsand







   Die Böschsand-Bake hatte ein dunkles Aussehen und war eine Rettungsbake für Schiffsbrüchige. In ihrer Schutzhütte wurden jedoch, im Gegensatz zu der Süderoog- und Tertius-Bake, keine Lebensmittel und keine Flagge aufbewahrt, da die Hallig damals ständig bewohnt war.

"Helgolands Bugt", dän. Seekarte v. 1862

1869

Rettungsbaken an der Deutschen Küste
["Hanse", Zeitschrift für Seewesen, Nr. 147, v. 15. August 1869]

1. Jahde-Mündung: Auf dem nördlichen Theile des Minsener-Olde-Oge ...

2. Elb-Mündung: Eine hölzerne Baake auf Schaarhörn Sand ...

3. Schleswig-Holsteinische Westküste:

   a) Süder-Piep

Auf Bosch-Sand-Polln, der äussersten der zwischen Norderelbe und dem Süder-Piep auslaufenden Sandbänke, steht eine feste Baake
welche sich bei gewöhnlichem Hochwasser noch im Trockenen befindet.
Das Topmerkzeichen derselben besteht aus einer Pyramide von Flechtwerk, deren Spitze eine Kugel bildet.
Diese Baake ist der nachstehenden auf Blauort-Sand ähnlich; sie hat eine Kammer, in der Brod, Wasser und eine Signalflagge für Schiffbrüchige vorhanden ist.
Höhe 49´, Lage: 54°4 1/2´NBr., 8°38´OL.

   b) Norder-Piep: Auf Blauort-Sand, ...

   c) Mittlerer Hever-Strom: Auf Süderoge-Sand ...

   d) Neue Schmal-Tiefe: Auf dem Sandgrunde Seesand ...

   e) Hörnum oder Vortrap-Tiefe: Auf der hohen Düne bei Hörnum ...
1871

Seezeichen werden wieder ausgelegt
["Amtsblatt der Königl. Regierung zu Schleswig" v. 10.4.1871]



Bake wieder errichtet
["Amtsblatt der Königl. Regierung zu Schleswig" v. 3.11.1871]

No. 1067   "Bekanntmachung für Seefahrer"

"Die bei Beginn des Krieges mit Frankreich zerstörten Baken an der Schleswig-Holsteinischen Westküste sind nunmehr sämmtlich wiederhergestellt. Dieselben bestehen in Balkengerüsten mit Lattenverkleidungen.



1. Böschsandbake hat die Gestalt und Lage der alten zerstörten Bake erhalten:

54°4´30´´ nördl. Breite, 8°37´54´´ Länge östl. v. Greenwich.

Die Bake enthält in angemessener Höhe über dem Hochwasser eine sogenannte Rettungskammer, welche mit Brod, Trinkwasser, sowie mit Flaggen und Ballons zum Signalisiren ausgestattet ist."


      Schleswig, den 23. Oktober 1871
      Königliche Regierung, Abtheilung des Innern.


"Die Mündungen der Jade, Weser & Elbe", 1878

1876

Beschreibung
["Segel-Anleitung ...", Kapt.-Lieut. Holzhauer, 1878]

   Da in dem Einlaufe in die Norder-Elbe keine Tonnen liegen, die Betonnung dieses Fahrwassers vielmehr erst in seinem weiteren Verlauf in der sogenannten Falschen Tiefe beginnt, so ist bei der Ansegelung zunächst die auf dem Trieschen-Sande errichtete Böschsand-Bake in O½S zu bringen und dann auf dieselbe zuzusteuern. Ungefähr 4 Sm westlich der Bake, wenn nicht schon früher, kommt auf diesem Kurse die vor der Falschen Tiefe ausliegende Ansegelungstonne in Sicht, welche man an St.B. lässt; demnächst ändere man seinen Kurs südlich und halte sich beim Weiteransteuern auf die Bake, in der Mitte zwischen den schwarzen und weissen Tonnen.

Böschsand-Bake

auf dem Nordende des Trieschen-Sand 1871 neu erbaut, ist aus Holz, oben mit einem abgestumpften Kegel aus Flechtwerk und darüber eine Kugel. Das ganze Gebäude ist 16 m hoch, schwarz getheert und liegt der Fusspunkt bei Niedrigwasser 3,8 m hoch über Wasser.
Die genaue Position dieser Bake ist: 54°4´28´´N-Br. 8°37´55´´O-Lg.


Die Ansegelungstonne der Falschen Tiefe ist eine schwarze stumpfe Tonne mit schwarzer Stange und einem Ballon aus Korbgepflecht.. Auf diesem Ballon steht in weissen Buchstaben der Name "Falsche Tiefe". Die Tonne liegt in 10 m Wasser W¾S 3,2 Sm von der Böschsand-Bake entfernt. ...
1878

Beschreibung der Bake
[Die Schiffahrtszeichen an der deutschen Küste, 1878]

   Böschsand







Geogr. Lage: 54°4´30´´N, 8°37´53´´O
Zweck: Seemarke, bezeichnet den Böschsand

Beschreibung: Hölzerne Bake aus einem Mittelständer und 4 Streben bestehend
Erkennungsmerkmale: An der Spitze ein abgekürzter Kegel aus hölzernen Gitterwerk mit einer Kugel darüber
Höhe der Spitze des Zeichens über Hochwasser: 16 m
Höhe der Spitze des Zeichens über Erdboden: 15 m
Sichtweite des Zeichens: 10 Sm

1890

Zerstörung der Bake
[NfS. No. 289 v. 15. Februar 1890]

   Nach einer Mittheilung der Königlichen Wasserbauinspektion zu Tönning vom 10. Februar d. J. ist die Bake auf Buschsand (Böschsand) an der Südseite des Süder Piep in der Nacht vom 26. zum 27. Januar d. J. durch einen Sturm vollständig zerstört worden.
Der Neubau der Bake ist bereits anbefohlen worden.
Neue Bake auf Buschsand (Boeschsand) errichtet

Errichtung einer Rettungsbake
[NfS. No. 1899 v. 6. September 1890]


   An Stelle der im letzten Winter auf Buschsand zerstörten Bake (vgl. No. 289 der diesj. NfS) ist eine neue Rettungsbake errichtet worden. Dieselbe hat eine Höhe von 20,6 m über dem Boden und steht 800 m vom Standpunkt der alten Bake, in der Richtung auf Büsum-Thurm, entfernt.
1891

Geogr. Lage der Bake
[NfS. No. 198 v. 24. Januar 1891] vgl. No. 1899 v. 1890)

   Nach einem Berichte des Kommandanten S.M. Vermessungsfahrzeug "Albatros" liegt die neue Buschsand (Böschsand-) Bake in: 54°4´38´´N-Br. 8°38´49´´O-Lg.
1896

Berichtigte Lage der Busch-Sand-Bake
[NfS. No. 1777 v. 25. Juli 1896]

   Nach neueren Vermessungen steht die Buschsand-Bake auf Position: 54°04,00´36,80´´N, 08°38,00´44,50´´O
1909

   Busch Sand-Bake



   an der Südseite des Flackstroms (Süder Piep), steht auf dem nördlichen Ende des hier trocken bleibenden Busch Sandes in 54°4´36,8´´N-Br. und 8°38´44,5´´ O-Lg. und ist 20,6 m hoch. der Fußpunkt derselben liegt 3,8 m über Niedrigwasser. Die Form der Bake ist im mittleren Theile stundenglasartig, oben trägt dieselbe ein mit der Spitze nach oben zeigendes Dreieck.

   Für Schiffe, welche bei südwestlichem Sturm und unsichtigem Wetter die Elbe-Mündung verfehlt haben und in die Norder Elbe gerathen sind, kann im Strandungsfalle zur Rettung der Mannschaft die NNW 0,9 Sm von der Insel Trischen stehende, 20,6 m hohe Busch-Sand-Bake mit gleicher Einrichtung wie die Scharhörn-Bake von Werth sein, welche vom östlich gelegenen Büsum 8,4 Sm, von der nordwestlichen Spitze von König Frederik VII. Koog 7,7 Sm in SOzO, als dem nächsten Lande, entfernt ist.

"Jade - Weser - Ems", 1907 (Bericht. bis 1909)


   Rettungsbaken

   In den Baken auf Süderoog-Sand, Blauort-Sand und Busch-Sand finden Schiffbrüchige im Bedarfsfalle Unterkunft und die notwendigsten Lebensmitteln. Diese Baken haben in genügender Höhe je einen abgechotteten Raum, der Schutz gegen die Witterung bietet und zu welchem eine Leiter hinaufführt. In dem Raume wird Hartbrot, Wasser, Stroh und eine Flagge aufbewahrt. Letztere ist, um sich bemerkbar zu machen, von den Schiffbrüchigen aufzustecken und zu zeigen. Für die Unterhaltung dieser Gegenstände sorgen die Tonnenleger, die diese Baken, wenn angängig, monatlich revidieren. Die Baken haben ein dunkles Aussehen, wodurch sie sich am besten von den Wattflächen abheben und daher an der niedrigen Küste auch vorzügliche Landmarken für die Schiffahrt abgeben.
1911

Buschsand-Bake zerstört
[NfS. Nr. 2840 v. 11. November 1911]

   Die Buschsand-Bake an der Süderpiep an der S-Seite des Flachstromes ist zerstört
1912

Rettungsbake wird errichtet
[NfS. Nr.1362 v. 8. Juni 1912]

   Als Ersatz der laut N.f.S. 11--2840 zerstörten Rettungsbake auf dem Buschsande wird auf der Nordspitze der Halliginsel Trischen eine gleiche Bake wie die zerstörte Buschsand-Bake erbaut.
Ungf. Lage des N-Endes von Trischen: 54°4´N, 8°40´O.


Rettungsbake ist errichtet
(W-A. Tönning 16. Juli 1912) [NfS. Nr. 1824 v. 20. Juli 1912]



   Als Ersatz der laut N.f.S. 11--2840 zerstörten Rettungsbake auf dem Buschsande ist auf der Nordspitze der Halliginsel Trischen eine gleiche Bake wie die zerstörte Buschsand-Bake erbaut.
Lage: 54°4´41´´N, 8°39´33´´O.


Lage der Rettungsbake
[NfS. Nr. 2392 v. 21. September 1912]

   Die laut N.f.S. 12--1824 errichtete Rettungsbake steht auf dem Buschsande N-lich von der Hallig Trischen.
Lage: 54°4´41´´N, 8°39´33´´O.


Berichtigung der Lage der Rettungsbake
[NfS. Nr. 2520 v. 24.9.1912]







1923

Veränderung
[NfS. Nr. 270 v. 27. Januar 1923]

   Rettungsbake auf ungf. 54°7,7´N, 8°39,5´O wird in Zukunft nicht mehr mit Lebensmitteln und Flagge ausgerüstet, da die zu Fuß zu erreichende Hallig Trischen jetzt ständig bewohnt ist.
1924

Verlegung der Buschsand-Bake
[NfS. Nr. 1638 v. 24. Mai 1924] vgl. NfS. 23--270

   Die Schiffahrts- und Rettungsbake auf dem Buschsand auf ungf. 54°4,7´N, 8°39,5´O wird wegen Abbruchs des Buschsandes in den Monaten Juni bis August 1924 niedergelegt und auf der Insel Trischen auf ungf. 54°3,8´N, 8°39,9´O in unveränderter Gestalt und etwa gleicher Höhenlage wieder errichtet werden.
   Ein Ersatzseezeichen wird während des Umbaus der Bake nicht aufgestellt.

Abbruch der Buschsand-Bake
[NfS. Nr. 2294 v. 5. Juli 1924] vgl. NfS. 24--1638

   Mit dem Abbruch der auf ungf. 54°4,7´N, 8°39,5´O stehenden Schiffahrts- und Rettungsbake ist begonnen worden.
Buschsand-Bake auf der Insel Trischen

Buschsand-Bake versetzt
[NfS. Nr. 3356 v. 20. September 1924] vgl. NfS. 24--2294

   Die Versetzung der Bake vom Buschsand auf die Insel Trischen ist ausgeführt.
   Die Bake steht jetzt innerhalb der Dünenkette am N-Ende der Insel Trischen auf 54°3´48´´N, 8°39´47´´O, ihre Spitze liegt etwa 22 m über dem Erdboden und 23 m über Wasser.
    Die Zufluchtshütte für Schiffbrüchige auf der Bake ist beibehalten.
1927

Trigonometrische Signale errichtet
[NfS. Nr. 3868 v. 3. September 1927]

   Auf Blauort auf ungf. 54°10´N, 8°42´O und auf Trischen auf ungf. 54°3,7´N, 8°39,7´O sind vorübergehend trigonometrische Signalgerüste errichtet worden. Vor einer Verwechslung mit den Seezeichen wird gewarnt.
1928

Trigonometrisches Signalgerüst abgebrochen
[NfS. Nr. 3070 v. 25.8.1928]

Das auf Trischen errichtete Signalgerüst ist abgebrochen.
1936

Signaltürme errichtet
[NfS. Nr. 2332 v. 30. Mai 1936]

Geogr. Lage: a) Ungef. 54°9´45´´N, 8°42´4´´O,
südöstlich von der Blauort-Bake.

b) Ungef. 54°3´10´´N, 8°40´6´´O,
etwa 7 Kblg südsüdöstlich von der Trischen-Bake.

Angaben: An diesen Orten ist je ein etwa 15 m hoher, pyramidenförmiger, hölzerner Signalturm für Vermessungszwecke errichtet.
Die Türme werden ohne weitere Nachricht beseitigt.

Signaltürme
[NfS. Nr. 5389 v. 28. November 1936] Frühere NfS.: 36--2332

Geogr. Lage: a) 54°9´45´´N, 8°42´4´´O,
Angaben: Der Signalturm auf Blauort ist vom Sturm zerstört .

Geogr. Lage: b) 54°3´10´´N, 8°40´6´´O,
Angaben: Der Signalturm auf Trischen bleibt bis auf weiteres stehen.

1943
Versetzung der Bake
1944

Vogelschutzgebiet
(M.O.K. Nord 17.Juli 1944); [NfS. Nr. 1585 v. 27.7.1944]

Geogr. Lage: 54°4´N, 8°40´O,
Angaben: Das Anlaufen und Betreten der Insel Trischen ist nur den mit der Aufsicht beauftragten Personen sowie Schiffbrüchigen zum Aufsuchen der Buschsand-Rettungsbake gestattet.

Signalmast beseitigt
[NfS. Nr. 2620 v. 21.12.1944]

Geogr. Lage: 54°3,5´N, 8°39,5´O,
Angaben: Der 12 m hohe Signalmast, an dem in Notfällen ein schwarzer Doppelkegel geheißt wurde, ist zu streichen.
1949

Die 22 m hohe Buschsand-Bake, welche innerhalb der Dünenkette am Nordende der Insel Trischen stand, wurde im Februar 1949 durch Sturm zerstört.

Rettungsbake zerstört
[WSA Tönning, 12. II. 1949; (NfS. Nr. 474 v. 19. Februar 1949)]

Geogr. Lage: Ungf. 54°3,8´N, 8°39,7´O,
Angaben: Die Bake ist durch Sturm zerstört; sie ist zu streichen.
1951
Neue eiserne Buschsand-Bake auf Trischen errichtet

Rettungsbaken wieder errichtet
(WSA Tönning, 3. IV. 1951); [NfS. Nr. 411 + 1186 v. 7. April 1951]

a) Trischen. Buschsand-Rettungsbake Frühere NfS.: 49--474

Geogr. Lage: 54°3´41´´N, 8°40´41´´O,
Beschreibung: Graue Bake in Dreibockform mit schwarzem Doppelkegel.
Unter dem Toppzeichen befindet sich eine Plattform mit Schutzhütte.
Höhe der Bakenspitze über dem Erdboden etwa 22,5 m, über mittlerem Hochwasser 23,5 m.


b) Tertiussand-Rettungsbake ...

Angaben: Über die genauen Lagen der Baken folgt weitere Nachricht nach Einmessung.
1959


Bau der ersten Vogelwärterhütte

Zuvor war der Baken-Schutzraum mit einem Strohlager die Unterkunftsstätte für die Naturfreunde.
1979
   "... Die hohe Buschsand-Rettungsbake ist die einzige Landmarke..."
1981

Veränderungen auf Trischen
(WSA Tönning, 8.12.1981)

Geogr. Lage: 54°3´25´´N, 8°40´23´´E
Angaben: Im Bereich dieses Ortes wurden zahlreiche Bauwerksreste freigespült. Infolge des schlechten Wetters hat sich das gesamte Küstenbild von Trischen verändert.
1996
Buschsand-Bake auf Trischen beseitigt

   Die Insel war wieder soweit nach Osten gerückt, dass die Bake mit ihrem Fundament in der Brandungszone stand. Das WSA Tönning entschied, dass auf Trischen keine weitere Buschsandbake mehr errichtet wird.

Buschsand-Bake beseitigt
[WSA Tönning 23/96; NfS. 13 v. 29.3.1996]

   Streiche:
Buschsand-Bake auf 54°03,62´N 008°40,70´E
   Sie wurde noch im gleichen Jahr demontiert.


   Seit Sommer 2001 steht sie nun als Denkmal und Aussichtsplattform an der Seehundstation Friedrichskoog.



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