Nordsee > Weser
Ehem. Leuchtfeuer der Rcht-F. Linie Nordenham vor dem Museum Nordenham in Einswarden (Foto: G.Liedtke 2014)
Geogr. Lage: 53°30´N, 8°31´O Standort: Nordenham
Errichtet: 1891 Gelöscht: 1944
1891 |
Feuer Einswarden in Betrieb
Veränderungen an der Weser
Auf der Strecke von der Mündung der Geeste bis Nordenham soll im Laufe dieses Monats eine Beleuchtung
eingerichtet werden, bestehend in zwei weißen Feuern unweit Flakbalgersiel und einem rothen weißen
Leitfeuer bei Einswarden
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1909 |
Unterfeuer wird geändert
In der 2. Hälfte des Novembers 1909 sollen die Kennungen der bisher noch provisorischen Unterfeuer von Einswarden
und Nordenham geändert werden, damit sie sich besser von den elektrischen Lichtern am Ufer abheben und mit diesen
nicht verwechselt werden können. Es wird Einswarden in ein weißes Blitzfeuer mit Gruppen von 3 Blitzen,
Nordenham in ein weißes Blitzfeuer mit Gruppen von 2 Blitzen geändert werden.
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1914 |
Einswarden (N.) (Nr. 1515), auf dem Einswarder Groden Geogr. Lage: 53°30´55´´N, 8°31´22´´O (Oberfeuer), Kennung: F. (Petroleum), Feuer über Hochwasser: 22,5 m Höhe über Erdboden: 19 m Sichtweite: 7 Sm Angaben: Grauer Aufzugsmast mit einer schwarz gestrichenen Scheibe aus Lattenwerk als Toppzeichen, deren Front weseraufwärts gerichtet ist. Einswarden (S.) (Nr. 1518), 528 m rw. 208° vom Oberfeuer Geogr. Lage: 53°30´40´´N, 8°31´9´´O (Unterfeuer), Kennung: Blz. Grp. (Azetylen), Feuer über Hochwasser: 10,4 m Höhe über Erdboden: 9,4 m Sichtweite: 10 Sm Angaben: Hölzerner Aufzugsmast mit Galerie. Bemerkungen: Unbewachte Richtfeuer, in Linie in rw. 28°, weseraufwärts von der Flagbalger-Siel-Richtlinie bis oberhalb von Nordenham. Unterstehen dem Bremer Staat (Tonnen- und Bakenamt). Verlegung (in entgegengesetzter Richtung) nach Großensiel beabsichtigt. Richtfeuer werden versetzt
Im Laufe des Monats April 1914 werden an der Unterweser die Richtfeuer von Einswarden, die von ungefähr km 60
weseraufwärts bis oberhalb von Nordenham führen, an das entgegengesetzte Ende der Richtlinie nach
Großensiel oberhalb Nordenhams versetzt werden; die Lage der Richtfeuerlinie zum Fahrwasser bleibt jedoch
unverändert. |
1944 |
Richtfeuer Einswarden gelöscht
Einswarden-Feuer gelöscht
Geogr. Lage: ungf. 53°31´N 8°31´O, auf der Anlegebrücke der Weserflug-G.m.b.H. |
"Die Mündung der Jade und Weser, S-licher Teil, 1913 (Bericht. bis 1917)
Geogr. Lage: 53°30´N, 8°31´O Standort: Nordenham
Errichtet: 1891 Gelöscht: 1944
Die Schiffswerft J. Frerichs & Co – kurz Frerichswerft genannt – war von 1905 bis 1935 eine deutsche Schiffswerft in Einswarden an der Unterweser. |
1912 |
Bezeichnung der Frerichsschen Werft zu Einswarden
An Stelle der abgebrochenen Brücke vor der Frerichsschen Werft zu Einswarden ist eine neue
Anlegegebrücke erbaut worden, die von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang durch ein über den ganzen Weserstrom
sichtbares, weißes Festfeuer bezeichnet wird. Das Feuer brennt 4 m über der Brücke, 5 m über mt. H-Wss.
und ist 2 Sm weit sichtbar. |
1913 |
Feuer an der Frerichsschen Werft in Betrieb genommen
Anzündung
Der massive Kai vor der Frerichsschen Werft zu Einswarden ist durch zwei weiße Festfeuer, elektrische
Glühlampen, bezeichnet; das eine Feuer steht auf dem NO-Ende, das andere auf dem SW-Ende des Kais. Beide Feuer brennen
an hölzernen Pfählen 3,3 m über dem Kai, 6 m über mt. H-Wss. und sind über den ganzen Weserstrom 2
Sm weit sichtbar.
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1917 |
Frerichssche Werft auf der Anlegebrücke Geogr. Lage: 53°30´51´´N, 8°31´45´´O Kennung: F. (El.), Feuer über Hochwasser: 5 m Höhe über Brücke: 4 m Sichtweite: 2 Sm Angaben: Ungestrichener hölzerner Pfahl Frerichssche Werft auf dem NO-Ende des massiven Kais Geogr. Lage: 53°30´46´´N, 8°31´27´´O Kennung: F. (El.), Feuer über Hochwasser: 6 m Höhe über Erdboden: 3,3 m Sichtweite: 2 Sm Angaben: Hölzerner Pfahl Frerichssche Werft auf dem SW-Ende des massiven Kais Geogr. Lage: 53°30´44´´N, 8°31´23´´O Kennung: F. (El.), Feuer über Hochwasser: 6 m Höhe über Erdboden: 3,3 m Sichtweite: 2 Sm Angaben: Hölzerner Pfahl Bemerkungen: Unterstehen der Werft Frerichs & Co., Einswarden. |
1921 |
Kai-Feuer der Frerichschen-Werft gelöscht
Feuer gelöscht
Die beiden elektrischen, weißen Festfeuer auf dem NO- und dem SW-Ende des Kais der Frerichschen-Werft in
Einswarden auf ungf. 53°30´46´´N 8°31´27´´O und
53°30´44´´N, 8°31´23´´O sind nicht mehr vorhanden. |