Deutsche Küste > Elbmündung > Schaarhörn-Sand






Ausschnitt aus der Karte von Samuel Gottlob Zimmermann von 1721

Scharhörn-Bake (Schaarhörnbaak, Schaarhörn-, Schaarhörn-Sand-, Scharhoern-Bake)

    Position: 53°57´N 08°24´O     Standort: Scharhörnplate     Errichtet: 1661    Niedergelegt: 7. August 1967




   Der Name Scharhörn wird erstmals in Urkunden aus dem Jahre 1466 erwähnt, die Sandbank, die diesen Namen trug, war jedoch wesentlich älter. Die Verwendung der Namen "Alt-Scharhörn" und "Neu-Scharhörn" im 16. Jahrhundert macht deutlich, daß der Begriff für mehrere Sandbänke verwendet wurde.
   Die Schiffe, die nach Hamburg wollten, mussten die Einfahrt durch die Süderelbe zwischen dem Vogelsand und der Scharhörnplate finden, ohne auf Grund zu laufen. Um den Schiffen die Fahrt durch die Außenelbe zu erleichtern, wurden bereits ab 1440 durch die Stadt Hamburg mehrere Tonnen verlegt.

   Die Elbmündung zwischen den Sänden Schaarhörn und dem Vogelsand war und ist eine der gefährlichsten Engen zwischen der Nordsee und dem Hauptfahrwasser der Elbe. Die Gründe waren die oftmals starken Nordwest- und Südwest-Winde, welche die Schiffe an die Sände drückten.

   Ein weiterer Grund waren die ständigen morphologischen Veränderungen durch die ständigen Verschiebungen der Inseln Scharhörn und Vogelsand. Besonders letztere verschob sich immer weiter östlich. Deshalb wurden im Laufe der Zeit immer mehr Stimmen laut, die auf beiden Inseln bessere Seezeichen forderten.


1661
Erste Scharhörnbake 1661 errichtet






Im Jahre 1661 ließ Hamburg auf der flachen Sandinsel eine hölzerne Bake als Sichtzeichen für die Schiffahrt errichten.
1727



"Düpe und Haven-Ordnung" ...

   ... § 19. Die Marquen, um nach diesen Tonnen den Cours rechteinzurichten, werden genommen von den Backen, Thürmen, Häusern auf dem Neuen-Werck und andern Abzeichen.
v.g. Von der rothen Tonne, wenn die Baack auf Scharhörne und der Thurm auf das Neue-Werck in einer Linie übereinkommen.
Der Ketel-Tonne, wenn das mittelste Hauß aufm Neuen-Werck eine große Handspecks-Längte bey Oosten der grossen Backe auf das Neue-Werck kommt.
Der Schar-Tonnen, wenn der Thurm auf das Neue Werck und die grosse Backe daselbst übereinkommem, und so weiter, wie man solches aus den Loots-Examinibus, welche darauf eingerichtet, des mehrern ersehen kan.
...

1762
Die Bake drohte umzustürzen.
1766
1766 verlor die Bake die Hälfte ihrer Höhe.
1796
brach sie im Sturme zusammen
1818


[Abendroth "Ritzebüttel und das Seebad Cuxhaven", Hamburg 1818]

1) An der Süd-Elbe, seewärts nach N.W. von Neuwerk, ist der sehr gefährliche Sand Schaarhörn, der sich zwey Meilen nach Nordwest erstreckt; drey viertel Meilen von Neuwerk ist ein Warnungs-Zeichen: Schaahörn-Baacke, auf eine etwas erhöhete Stelle erbauet, welches ohngefähr 110 Fuß hoch ist.
   Die rothe Tonne, diese Baacke, und der Thurm von Neuwerk, liegen in einer Linie. Die Erbauung hat gekostet 56,000 T; da helle Gegenstände in der Entfernung sich in der Luft zu verliehren scheinen und weniger sichtbar sind, so sind alle diese Baacken und auch der große Thurm auf Neuwerk schwarz gemahlt.

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1820
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   "Die Bake war, wie alle Sicherheitszeichen der Elb- und Wesermündung, die Leuchttürme abgerechnet, von den Hansestädten selbst beseitigt worden, damit der französische Flotte die Möglichkeit der Landung genommen wurde..."
1824



   [Auszug aus der "Chronik des Hamburger See-Assekuranz-Geschäftes" des Jahres 1824]

"   Dicht vor oder eigentlich in der Mündung der Elbe, Neuwerk und Schaarhörn gegenüber, liegt eine Sand-Insel, wovon zur Zeit der Ebbe ein bedeutender Theil, 7/8 Meile lang und 3/8 Meile breit, trocken wird, und während der Fluth nur 8 Fuss hoch, und vielleicht noch weniger, überschwemmt ist. Diese Sandinsel ist bei niedrigem Wasser von Tausenden von Vögeln, die ihre Nahrung dort suchen, bedeckt, und hat wohl eben daher den Namen VOGELSAND erhalten; obgleich sie mit größerem Rechte der Hamburgische See-Kirchhof genannt werden könnte. Die Anzahl der dort seit Jahrhunderten gänzlich verunglückten Schiffe, der geopferten Menschen, und der verlorenen Capitalien übersteigt alle Beschreibung. ..."

"... Der Bau dieses Leuchtthurmes auf Schaarhörn wäre von grosser Bedeutung."


Doch ein Leuchtturm wurde nie errichtet.
1840
Neue Scharhörnbake 1840 errichtet



   Die Bake erhält einen neuen Schutzraum. Nun wurde Süßwasser und Proviant (Schiffszwieback und Wein) deponiert. Alle zwei Wochen kam ein Boot vom Feuerschiff "ELBE 2" vorbei, um neues Süßwasser zu bringen. Meistens war der Proviant verschwunden, vermutet wurde, das die Neuwerker sich daran vergangen, wenn sie mit Wagen zur Sandbank fuhren um Strandgut zu sammeln. Oder es waren die Wurster Schiffer.
1869

Rettungsbaken an der Deutschen Küste
["Hanse", Zeitschrift für Seewesen, Nr. 147, v. 15. August 1869]

1. Jahde-Mündung Auf dem nördlichen Theile des Minsener-Olde-Oge ...

2. Elb-Mündung

Eine hölzerne Baake auf Schaarhörn Sand pyramidenartig von Balken errichtet, steht auf der höchsten Stelle des Sandes,
als Kennzeichen zum Einsegeln der Elbe, und liegt mit dem großen Thurm von Neuwerk, der rothen Tonne und dem Leuchtschiff I (Caspar) in einer Linie.
In der oberen Mitte befindet sich ein dichter Bretterverschlag mit Kojen und einem kleinen Vorrath von Wasser, Brod und Wein zur Aufnahme von Schiffbrüchigen.
Höhe 97´. Lage: 53°57´NBr.., 8°24 1/2´OL.

NB. Im grossen Thurm auf Neuwerk finden sich ebenfalls Einrichtungen zur Aufnahme Schiffbrüchiger.

3. Schleswig-Holsteinische Westküste

   a) Süder-Piep: Auf Bosch-Sand-Polln ...

   b) Norder-Piep: Auf Blauort-Sand, ...

   c) Mittlerer Hever-Strom: Auf Süderoge-Sand ...

   d) Neue Schmal-Tiefe: Auf dem Sandgrunde Seesand ...

   e) Hörnum oder Vortrap-Tiefe: Auf der hohen Düne bei Hörnum ...
1870
Scharhörnbake beseitigt


Scharhörn-Bake vernichtet
[F. Dannmeyer "Seelotsen-, Leucht- und Rettungswesen", 1911]

... Nach der Nacht, da 1870 zum Schutz gegen die französische Flotte Scharhörnbake verbrannt war, (das Leuchtfeuer von Neuwerk und alle Leuchtschiffe waren schon vorher verlöscht und die Tonnen aufgenommen), saßen bei Tagesanbruch auf Scharhörnriff schon neun Schiffe fest; acht davon wurden wieder abgebracht, doch ging das neunte, eine amerikanische Bark, verloren. ...

1871

Betr. die Auslegung der Leucht- und Lootsenschiffe
[Hamburgische Gesetzsammlung v. 6.3.1871, No. 30]

...    Die beim Ausbruch des Krieges zerstörten und weggenommenen Grodenerbaak, Kugelbaak, Grandbaak, Ostbaak, Nordbaak und Scharhörnbaak sind noch nicht wieder aufgerichtet, doch wird solches so bald als möglich geschehen und inzwischen ist durch Aufstellung provisorischer Zeichen thunlichst Abhülfe getroffen worden.


Notbake errichtet



   Nach dem Kriege 1871 erbaute man am 21. März d. J. eine Notbake mit einer Höhe von 18,90 m.

Neue Scharhörnbake im Juli 1870 errichtet

Beschreibung der Bake
[Die Schiffahrtszeichen an der deutschen Küste, 1878]




Scharhörn-Sand (No. 696)

Geogr. Lage: 53°57´N, 8°24´O
Zweck: Bezeichnet die Einfahrt in die Elbe
Steht in Linie mit dem Elbfeuerschiff No. 1 "Caspar" und dem grossen Leuchtthurm auf Neuwerk

Beschreibung: Pyramide aus Balken und Lattenwerk
Erkennungsmerkmale: Schwarz
Höhe der Spitze des Zeichens über Hochwasser: 28 m
Höhe der Spitze des Zeichens über Erdboden: 26,65 m
Sichtweite des Zeichens: 6 Sm

1880

   [F.A. Becker, Hauptlehrer in Cuxhaven, "Cuxhaven und das Amt Ritzebüttel", 1880]

Außer den Tonnen dienen noch bestimmte Landmarken zur Orientierung auf dem Elbstrom und zur Bezeichnung des Fahrwassers. Besondere aus Balken aufgeführte Landmarken sind hohe Holzgerüste, die der Seemann "Baaken" nennt. Diese Baaken sind schwarz angestrichen, w Es ist dies das sog. Scharhöeil die dunkle Farbe bei größeren Distanzen und gegen den Horizont schärfere Conturen giebt. Bereits bei der äußersten Tonne, der rothen Tonne, beginnt auf der Südseite des Elbstromes ein höchst gefährliches Riff, welches alljährlich seine Opfer fordert. Es ist dies das sog. Scharhörnriff. Scharhörn könnte von St. Ansgarius abgeleitet sein und würde dann St. ansgarius-Horn bedeuten, vielleicht auch nannte man es früher Skorhörn, d.i. steile Kante.
   Scharhörn hat in der Geschichte der Schiffsunfälle eine höchst traurige Berühmtheit erlangt. Schon der römische Feldherr Tacitus soll unter einer steilen Kante zwischen Elbe und Weser mit seiner Flotte geankert und bei heftigem Sturm eine große Zahl seiner Schiffe verloren haben. Seitdem haben viele Schiffe schon, oft leider mit der ganzen Bemannung, hier ihren Untergang und ein trauriges Ende gefunden. Auf diesem Riff, welches mit der 6 klm. mehr stromaufwärts und 15 klm. vom Festlande belegenen Insel Neuwerk durch Watt und Sände in Verbindung steht, erhebt sich die nördlichste äußerste Landmarke, die 28 Meter hohe, auf Felsengrund erbaute Scharhörnbaake. Die Baukosten beliefen sich s.Z. auf 70,000 Mk.
In dem oberen Theil der Scharhörnbaake, die noch ca. 4000 Meter vom tieferen Fahrwasser entfernt ist, befindet sich eine Kammer mit einigen Schlafstellen für arme Schiffbrüchige, denen es gelingen sollte, sich nach dieser sicheren Höhe zu retten und zu bergen. Außerdem enthält das Gelaß trockene Kleider sowie Proviant an Schiffsbrod und Wein. Der unglückliche Glückliche, der diese Zuflucht erreicht, ist gerettet, denn von Neuwerk aus wird ihm, sobald dort seine Anwesenheit bekannt geworden, Hülfe.
   Ein ähnlich der Scharhörnbaake eingerichtetes Balkengerüst steht, freilich noch 20 klm entfernt, auf der holsteinischen Seite der Elbe: die "Buschsand- oder Böschsandbaake"

1896

   Von einer Gruppe Cuxhavener Maler, die 1896 Scharhörn besuchten, stammt folgende Schilderung zum Schutzraum:

"Auf einer schmalen Treppe, von der einen beinahe der Wind runterblies, stiegen wir hinauf. Es sah ganz gemütlich aus. Der ganze Kasten hatte eine Bodenfläche von etwa 3 1/2 Meter im Quadrat, enthielt einen Tisch, verschiedene Bänke, einen Eimer mit Wasser, das alle 14 Tage erneuert wird, einen Kasten mit Zwieback und zwei Flaschen Wein; auf dem Boden ein großer Kasten mit Stroh gefüllt als Nachtlager"

(Peter Bussler, 100 Jahre Cuxhavener Malerkolonie)

1898

Zeitweiliger Abbruch der Scharhörnbake
[NfS. No. 2012 v. 30. Juli 1898]




   Nach Mittheilung der "Deputation für Handel und Schiffahrt" zu Hamburg vom 26.Juli d.J. werden gegen Ende des Monats die Scharhörn-Bake und die Kugelbake abgebrochen werden.

Nach erfolgtem Abbruch wird sofort mit ihrer Erneuerung begonnen werden.

Neue Scharhörnbake errichtet

Neubau der Scharhörnbake



   Mit einer Höhe von 29,10 m, einschließlich des Steinfundaments, war die neuerbaute Scharhörnbake die höchste Bake an der deutschen Nordsee-Küste !

   Gleichzeitig erhielt die neue Bake einen größeren Schutzraum für Schiffsbrüchige als die Vorgänger-Bake von 1871


[Segel-Handbuch für die Nordsee, Erster Theil, Drittes Heft, 1898 S. 163]

   Eine Rettungsbake für Schiffbrüchige mit Unterkunftsraum, welcher Stroh, Hartbrot, Wasser, Wein und eine rothe Flagge enthält, die, um sich bemerkbar zu machen, balsmöglichst aufzuziehen oder auszustecken ist, befindet sich auf Scharhörn Sand, zwischen Elbe-Feuerschiff 1 und der Insel Neuwerk, von letzterer etwa 3,3 Sm, von ersterem 6,5 Sm entfernt.
   Bei nordwestlichen Stürmen kann diese Bake der einzige Zufluchtsort für die Mannschaft der bei Scharhörn Riff oder in der Telte gestrandeten Schiffe sein, weil sie einerseits als beste, beim Ansegeln aus westlicher Richtung zuerst sichtbare Landmarke auftaucht und weil andererseits auf die einzigen in der Nähe befindlichen Rettungsboote der Elbe-Feuerschiffe, welche gegen die NW-Stürme ankämpften müßten, kein Verlaß ist.

   Scharhörn-Bake, auf dem bei Hochwasser trocken bleibenden Theile des Scharhörn-Sandes. Sie besteht aus einem Lattenwerk von 28 m Höhe und zeigt nach der Seefront drei auf der Spitze stehende Quadrate übereinander. In dem mittleren Theil befindet sich ein geschlossener Raum für Schiffbrüchige.
   Die Bake ist beim Ansegeln von Westen das beste und zuerst sichtbare Objekt und erscheint einem vor dem Winde segelnden Schiffe ähnlich.
Bei klarem Wetter sieht man sie in der Linie "Ost-Bake auf Neuwerk im Elbe-Feuerschiff No. 1" auf 10 sm Entfernung.

1914
Scharhörnbake gesprengt



   Um den Feinden die Orientierung zu erschweren, wurde die Bake zu Beginn des I.Weltkrieges durch Sprengen ihrer drei Ständer am 23. Dezember 1914 niedergelegt und alle Holzteile vor Ort verbrannt.
1920
Scharhörnbake beseitigt

Baken beseitigt
[NfS. Nr. 3477 v. 30. Oktober 1920]

Die Scharhörn-Bake auf ungf. 53°57,2´N, 8°24,7´O ist während des Krieges beseitigt worden. ...
1922

Hilfsbake errichtet
[NfS. Nr. 1822 v. 27. Mai 1922]; vgl. NfS. 20--3477

Hilfsbake mit 13 m Höhe und 3 Spieren mit einem Zylinder als Toppzeichen auf 53°57´14´´N, 8°24´44´´O errichtet.

1923

Neubau vorgesehen
[NfS. Nr. 1094 v. 7. April 1923]; vgl. NfS. 20--3477, 22--1822



   Scharhörn-Bake wird bei günstiger Witterung, voraussichtlich in den Monaten Mai und Juni 1923, als Holzgerüst von einfacherer Gestalt als die frühere Bake und in einer Höhe von etwa 20 m über Hochwasser auf

53°57´14´´N, 8°24´45´´O

neu errichtet werden. In sturmflutfreier Höhe erhält sie eine Zufluchtsstätte für Schiffbrüchige eingebaut und darüber als Toppzeichen zwei über Eck und übereinander stehende Vierecke von verschiedener Größe.

Neue Scharhörnbake errichtet



Neubau fertiggestellt
[NfS. Nr. 1647 v. 9. Juni 1923]




   Scharhörn-Bake ist auf 53°57´14´´N, 8°24´45´´O in der mit NfS. 23--1094 bekanntgegebenen Weise neu errichtet worden.

Kinder des Schullandheimes vor der Bake

1939


   Seit langem arbeitete ein Vogelwart auf Scharhörn. Damit konnte die Proviantlieferung für die Scharhörn-Bake eingestellt werden.
Schiffbrüchige konnten nun in der Vogelschutzhütte Unterkunft und Nahrung finden.
1965
Das Ende der hölzernen Scharhörnbake

Scharhörn-Bake zerstört
(WSA. Cuxhaven, 3. XI. 1965 (108)) [NfS. Nr. 4412 v. 6.11.1965]



Geogr. Lage: Ungef. 53°57,2´N, 8°24,6´O.
Karteneintragung: Füge hinzu zrst.

Angaben: Der obere Teil der Bake mit dem Rautentoppzeichen ist zerstört worden. Der untere Teil ist bei jedem Wasserstand sichtbar.
1967
Rohrmast-Bake errichtet

Neue Scharhörn-Bake wird errichtet,
Zerstörte Bake von 1923 wird beseitigt
(WSA. Cuxhaven, 14. VII. 1967 (45)) [NfS. Nr. 2934 (P) v. 29. Juli 1967]

Zeit der Ausführung: Demnächst

a ) Neue Scharhörn-Bake wird errichtet

Geogr. Lage: Ungef. 53°58,8´N, 8°24,1´O, S-lich der Leuchttonne D, auf etwa 5 m Wasser.
Beschreibung: Rohrmast mit doppeltem Rautentoppzeichen und Radarreflektor.


b ) Bake wird beseitigt

Frühere NfS.: 65—4412
Geogr. Lage: Ungef. 53°57,2´N, 8°24,6´O,
Angaben: Die zerstörte Bake wird beseitigt.


Neue Bake errichtet, Zerstörte Bake von 1923 beseitigt
(WSA. Cuxhaven, 15. VIII. 1967 (58)) [NfS. Nr. 3307 v. 26. August 1967]




a ) Neue Scharhörn-Bake errichtet

Geogr. Lage: 53°58´47´´N, 8°24´01´´O.
Karteneintragung: Bk.
Beschreibung: Rohrmast mit zwei Rautentoppzeichen.


b ) Alte Scharhörn-Bake beseitigt

Geogr. Lage: Ungef. 53°57,2´N, 8°24,6´O,
Angaben: Die zerstörte Bake ist zu streichen.



   Noch ist bei Ebbe westlich der Scharhörnplate die Gründung der ehemaligen Scharhörn-Bake erkennbar.

1968

Scharhörn-Bake von 1967 mit Radarreflektor
[NfS. Nr. 4908 v. 30. November 1968]; Frühere NfS.: 67—3307, a.

Geogr. Lage: Ungef. 53°58,8´N, 8°24,0´O.
Karteneintragung: Füge hinzu Radarreflektor
1979
Baken beseitigt

Baken werden beseitigt, Leuchtonnen ausgelegt
[NfS. Nr. 3491 v. 22.9.1979]

Zeit der Ausführung: Demnächst
Geogr. Lage:

a) 53°58´46´´N, 8°24´02´´O.
b) 53°57´56´´N, 8°33´09´´O.

Karteneintragung: Jeweils schwarz-gelbe, bakenförmige Leuchttonne mit N-Toppzeichen und Fkl..
Angaben: Die Scharhörnbake dicht S-lich von a) und die Bake E dicht S-lich von b) sind zu streichen.



Die Bake von 1967 wurde durch eine Navigationsbake ersetzt
Auf Scharhörn existiert noch eine Scharhörn ( Bake C ).
Sie dient jedoch zur Messung von Windstärke und -richtung. Mit Hilfe der Wasserstandsdatenfernübertragung (WDFÜ) werden diese Daten in die Pegeldatenzentrale des WSA Cuxhaven übertragen.



Im Jahre 1907 wurde der Peildampfer Schaarhörn erbaut, der noch heute vom Museumshafen Hamburg auf Fahrt geht.    ⇒   Staatsdampfer Schaarhörn

     Im Stil des Salons war auch das Geschirr mit der Abbildung der Schaarhörn-Bake.

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